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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
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Attraktive Dienstleistungen

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Mitgliederbeitrag

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    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Neue Regelung zum Privatgebrauch von Schweizer Firmenfahrzeugen in der EU

Mittwoch, 01. Apr 2015

Wer als EU-Bürger mit einem Schweizer Firmenauto in der EU in die Badi fährt, muss ab sofort mit harten Konsequenzen rechnen.

Grenzgänger aufgepasst: Die EU-Kommission hat die Gesetzgebung in einem Punkt, der Sie betreffen könnte, auf den 1. Mai 2015 angepasst. Die neue Regelung erlaubt es in der EU wohnhaften Arbeitnehmenden eines Schweizer Unternehmens nicht mehr, in der Schweiz immatrikulierte Fahrzeuge für private Fahrten im EU-Raum benutzen. Firmenfahrzeuge dürfen nur noch für das Zurücklegen des Arbeitswegs zwischen dem Arbeitsort in der Schweiz und dem Wohnort in der EU sowie für rein geschäftliche Fahrten benützt werden. Dies hatte der EU-Gerichtshof bereits Im Frühling 2013 entschieden, aber die Bestimmung wurde in der Folge in unseren Nachbarländern Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich nicht sofort umgesetzt.

Die neue Regelung hat zur Folge, dass die Zollbehörden die Vorlage einer Kopie des Arbeitsvertrages oder eines darin integrierten Anhangs verlangen können. In diesem Dokument muss ausdrücklich vorgesehen sein, dass zur Erfüllung der beruflichen Aufgabe ein Firmenfahrzeug benötigt wird, welches auch für Fahrten zwischen Wohnort und Arbeitsort verwendet werden darf.

Es kann teuer werden

Wird das Fahrzeug privat für andere Fahrten im Zollgebiet der EU verwendet, können die Zollbehörden eine Busse aussprechen oder das Fahrzeug beschlagnahmen. Die Konsequenzen können bis hin zur Zahlung massiver Importabgaben gehen: In allen Nachbarstaaten ist eine Zollabgabe von 10% des aktuellen Fahrzeugwerts zu bezahlen plus eine Einfuhrumsatzsteuer. Diese beträgt in Deutschland 19%, in Frankreich und Österreich 20% und in Italien 22%.

Empfehlungen für Betroffene

Für alle, die weiterhin mit dem Firmenfahrzeug als Grenzgänger nach Hause fahren wollen, gilt: Führen Sie ab sofort unbedingt eine Kopie des Arbeitsvertrages auf sich.

Für alle, die bis anhin die Nutzung des Fahrzeuges als Teil ihres Entgeltes erhalten haben und die aufgrund dieser Neuerung künftig darauf verzichten müssen, stellt sich die Frage: Wollen sie den Verlust gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen? Eine mögliche Lösung könnte sein, das Fahrzeug an den Arbeitnehmer zu übertragen und die gefahrenen Kilometer abzugelten.

Haben Sie Fragen zu dieser Problematik? Der Rechtsdienst der Angestellten steht Ihnen gerne zur Verfügung!

lic. iur. Christof Burkard, Leiter Rechtsdienst Angestellte Schweiz

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