JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Ohne JavaScript funktioniert die Website nicht korrekt.

Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
Schliessen
  • angestellte teaser schmal

Aktuell

Nichts verpassen.

Up-to-date bleiben.

Kurzarbeit - was gilt aufgrund des Coronavirus?

Freitag, 22. Jan 2021
Vorübergehende Lockerung der Anspruchsvoraussetzungen für Kurzarbeitsentschädigung 
Aufgrund der Corona-Krise hat der Bundesrat regelmässig Modalitäten und Umfang des Anspruchs auf Kurzarbeitentschädigung im Zusammenhang mit dem Coronavirus angepasst und die Anspruchsvoraussetzungen vorübergehend gelockert. Auch wurden aufgrund des Covid-19 die Lohnausfallentschädigungen angepasst.
 
 
Die Kurzarbeit ist ein krisenerprobtes Mittel, das die Konjunktur in zweifacher Hinsicht stützt. Sie soll in unsicheren Zeiten – wie aktuell während der Corona-Krise – dafür sorgen, dass keine überhasteten Kündigungen erfolgen. Die Beschäftigten profitieren, indem sie bei Kurzarbeit mehr Lohn erhalten, als sie bei Arbeitslosigkeit erhalten würden.
Die Leistungshöhe der Kurzarbeitsentschädigung beträgt 80 Prozent des wegfallenden Lohns.
 
Voraussetzungen für Kurzarbeit wegen Corona
Die Anspruchsvoraussetzungen stützen sich auf Art. 31 AVIG, Art. 46-47 AVIV sowie die COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung (wobei viele Bestimmungen vorerst bis 30. Juni 2021 befristet sind).

 

Es muss ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen Arbeitsausfall und Coronavirus belegbar sein; das Arbeitsverhältnis darf nicht gekündigt sein; der Arbeitsausfall ist voraussichtlich vorübergehend und es darf erwartet werden, dass durch Kurzarbeit die Arbeitsplätze erhalten werden können; die Arbeitszeit ist kontrollierbar; der Arbeitsausfall macht je Abrechnungsperiode mindestens 10% der Arbeitsstunden aus; der Arbeitsausfall wird nicht durch Umstände verursacht, die zum normalen Betriebsrisiko gehören (laut SECO gehört das Coronavirus nicht zum normalen Betriebsrisiko); Mitarbeitende sind mit der Kurzarbeit einverstanden.

 

Der Bundesrat hatte im Weiteren seit dem 20. März 2020 und vorerst bis 30. Juni 2021 die Anspruchsvoraussetzungen gelockert, um der Wirtschaft möglichst schnell und unbürokratisch unter die Arme zu greifen.

 

Es gilt insbesondere:
  • Die Kurzarbeitsentschädigung kann auch beantragt werden für Angestellte in befristeten Arbeitsverhältnissen und für Lernende (vom 1. Januar 2021 bis am 30. Juni 2021) sowie für Arbeitnehmende auf Abruf (rückwirkend ab 1. September 2020 bis 30. Juni 2021, soweit sie seit mindestens 6 Monaten in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis oder einem befristeten Arbeitsverhältnis mit vertraglich vereinbarter Kündigungsfrist angestellt sind).  
  • Für Personen der Risikogruppe gelten seit 18. Januar 2021 die Regeln gemäss Covid-Verordnung 3, welche eine Lohnfortzahlungspflicht vorsehen, auch wenn der Arbeitgeber keine adäquate Arbeit anbieten kann. Der Arbeitgeber hat dafür die Möglichkeit Corona-Erwerbsersatz zu beantragen.
  • Die Voranmeldefrist für die Kurzarbeit beträgt seit dem 1. Juni 2020 wieder 10 Tage, vorbehältlich Ausnahmefälle.
  • Die Karenzfrist (Wartefrist) für Kurzarbeitsentschädigungen ist bis Ende Juni 2021 aufgehoben. Damit entfällt die Beteiligung der Arbeitgeber an den Arbeitsausfällen (auch rückwirkend für die Zeit, in welcher der Bundesrat vorübergehend eine Karenzfrist von einem Tag festgelegt hatte). 
  • Arbeitnehmer müssen nicht mehr zuerst ihre (ausserhalb der Kurzarbeit angesammelten) Überstunden abbauen, bevor sie von Kurzarbeitsentschädigungen profitieren können. 
  • Einkommen aus einer Zwischenbeschäftigung während der Kurzarbeit werden nicht an die Kurzarbeitsentschädigung angerechnet.
  • Im Bereich der Abwicklung der Gesuche sowie der Zahlungen von Kurzarbeit wurden dringliche Vereinfachungen vorgenommen. Damit wird bspw. eine Bevorschussung von fälligen Lohnzahlungen via KAE möglich.
  • Die Bewilligungsdauer der Kurzarbeit wurde zuvor von 3 auf 6 Monate verlängert. Da die Notverordnung des Bundesrates per 31. August 2020 auslief, wird die Kurzarbeit seit 1. Juni wieder für 3 Monate bewilligt.
  • Die Bewilligungsdauer von Kurzarbeit wird von 3 auf 6 Monate verlängert
 
Wie viel von meinem Lohn ist bei Kurzarbeit gedeckt?
Mitarbeiter der Firmen mit Kurzarbeit haben ab einem Einkommen von CHF 4'340 Anspruch auf 80% des Verdienstausfalls, sprich 80% des wegfallenden Lohnes (es gilt die Obergrenze von 80% des höchst versicherten Betrages von CHF 12'350 pro Monat).

 

Augrund des Covid-19-Gesetzes erhalten Personen mit einem Einkommen von bis zu 3'470 Franken eine Kurzarbeitsentschädigung von 100% des Lohnes. Bei Einkommen zwischen 3'470 und 4'340 Franken beträgt die Kurzarbeitsentschädigung bei vollständigem Verdienstausfall ebenfalls 3'470 Franken; teilweise Verdienstausfälle werden anteilig berechnet. Die Einstufung von Teilzeitlöhnen findet anhand des auf ein Vollzeitpensum hochgerechneten Lohnes statt. Diese Regelung gilt rückwirkend ab dem 1. Dezember 2020 und ist bis zum 30. Juni 2021 befristet.

 

Maximal wird das Taggeld innerhalb von zwei Jahren für in der Regel längstens zwölf Monate (ab 01. September für max. 18 Monate) ausgerichtet. Die Arbeitslosenversicherung vergütet auch den Arbeitgeberbeitrag von 6.375 % an die AHV/IV/EO/ALV.
 
Angestellte Schweiz

 

Login
Kontakt
Suchen