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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
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Sind Kündigungen während der Corona-Krise erlaubt?

Donnerstag, 02. Apr 2020
Kann der Arbeitgeber während der Corona-Krise Kündigungen aussprechen?
Gemäss Arbeitsgesetz hat der Arbeitgeber grundsätzlich Kündigungsfreiheit, mit Ausnahme von missbräuchlichen Kündigungen. Dieser Grundsatz gilt auch während der Corona-Krise. Im Sinne der gegenseitigen Solidarität empfehlen die Angestellten Schweiz eine zurückhaltende Rechtsausübung und die Prüfung anderer Massnahmen. Wird ein Arbeitnehmender während einer Kurzarbeitsphase entlassen, hat er während der Kündigungsfrist Anspruch auf den vollen Lohn.
 
 
Viele Unternehmen befinden sich aufgrund der Coronavirus-Krise derzeit in einer schwierigen Lage. Arbeitsverbote, Auftragseinbrüche, ausfallende Arbeitskräfte und vieles mehr bedrohen zurzeit die Existenz und Liquidität der Unternehmen. Diese Situation gefährdet auch die Arbeitsplätze. Dürfen Arbeitgeber jetzt deshalb Angestellte kündigen?

 

Kann der Arbeitgeber während der Corona-Krise Kündigungen aussprechen?
Im schweizerischen Arbeitsrecht gilt der Grundsatz der Kündigungsfreiheit. Dieser Grundsatz findet dort seine Grenze, wo der Grund der Kündigung ein missbräuchlicher ist. Oder anders gesagt: wo die Kündigung aus einem nicht schützenswerten Grund ausgesprochen wird. Wird ein Arbeitnehmender gekündigt und stellt sich auf gerichtlichem Weg heraus, dass die Kündigung missbräuchlich war, hat der Arbeitnehmende Anspruch auf eine Entschädigung. Die Kündigung bleibt aber trotz Missbräuchlichkeit gültig.
Der Grundsatz der Kündigungsfreiheit gilt auch während der Coronavirus-Krise. Das bedeutet: Der Arbeitgeber kann auch während dieser Krise Kündigungen aussprechen. Die Angestellten Schweiz erachten es im Sinne einer schonenden Rechtsausübung dennoch als notwendig, dass ein Unternehmen anstelle von Kündigungen in erster Linie mildere Massnahmen wie beispielsweise die Möglichkeit eines Antrags auf Kurzarbeitsentschädigung prüft. Aufgrund der Coronavirus-Krise hat der Bundesrat diverse Erleichterungen bezüglich eines Antrags auf Kurzarbeitsentschädigung beschlossen (siehe dazu den Rechtsartikel über die Voraussetzungen für Kurzarbeit aufgrund des Corona-Virus). Ob eine Kündigung, die während der Coronavirus-Krise ohne Prüfung von milderen Massnahmen wie z.B. Kurzarbeit ausgesprochen wird, missbräuchlich wäre, wäre durch die Gerichte zu beurteilen.
Nicht gekündigt werden kann ein am Coronavirus erkrankter Arbeitnehmender. In diesem Fall gilt, wie auch sonst bei Krankheit, ein zeitlich beschränkter Sperrfristenschutz zu Gunsten des Arbeitnehmenden.
Während der Gültigkeit der Verordnung 2 des Bundesrates über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus müsste der Sperrfristenschutz nach Ansicht der Angestellten Schweiz auch für Arbeitnehmende gelten, die zur Risikogruppe gehören.

 

Kann der Arbeitgeber während einer Kurzarbeitsphase Kündigungen aussprechen?
Der Arbeitgeber kann auch während einer Kurzarbeitsphase Kündigungen aussprechen. In diesem Fall hat der gekündigte Arbeitnehmende ab dem Zeitpunkt der Zustellung der Kündigung bis zum Ende der Kündigungsfrist Anspruch auf den vollen Lohn. Ebenso kann der Arbeitnehmende den durch die Kurzarbeit erlittenen Verdienstausfall vom Arbeitgeber zurückfordern.
 
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