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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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Überstundenkompensation während Corona

Freitag, 20. Mär 2020
Kann der Arbeitgeber im Pandemiefall die Arbeitnehmenden zwingen, Überstunden zu kompensieren?
Trotz Pandemie gilt das Arbeitsgesetz sowie je nach vertraglicher bzw. reglementarischer Grundlage die individuelle Vereinbarung im Betrieb. Aufgrund der Ausnahmesituation ist es bei unklaren Situation sinnvoll, gemeinsam und für beide Parteien akzeptable Lösungen zu finden - ganz im Sinne der Solidarität zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmenden.
 
Mein Arbeitgeber hat ein Jahresarbeitszeitmodell, welches den Mitarbeitenden viele Freiheiten in der individuellen Arbeitszeitgestaltung belässt. Kann der Arbeitgeber im Pandemiefall die Arbeitnehmenden nun zwingen, Überstunden zu kompensieren?
Grundsätzlich kann ein Arbeitgeber seine Arbeitnehmenden in einem solchen Fall nicht zwingen, Überstunden zu kompensieren. Für die Kompensation von Überstunden durch Freizeit sind sowohl die Zustimmung des Arbeitgebers als auch diejenige des betroffenen Arbeitnehmenden notwendig. In einem solchen Fall müssen sich die Parteien über den Grundsatz der Kompensation, über den genauen Zeitpunkt und über die Dauer einigen. Der Arbeitgeber muss beweisen, dass die bzw. der Mitarbeitende seine Einwilligung erteilt hat.
Ist allerdings vertraglich festgehalten (bspw. in einem Arbeitsvertrag), dass der Arbeitgeber die Kompensation einseitig anordnen darf, so sieht die Situation ein wenig anders aus. Der Arbeitgeber kann in einem solchen Fall von seinen Arbeitnehmenden grundsätzlich verlangen, dass die Überstunden kompensiert werden.
Da sich in Zeiten des Coronavirus die Arbeitgebenden und die Arbeitnehmenden in einer Ausnahmesituation befinden, ist es sicherlich sinnvoll, wenn die Parteien hier – im Sinne der Solidarität – gemeinsam versuchen, eine für beide Parteien akzeptable Lösung mit Augenmass zu finden.
 
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