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MEM-Industrie bleibt trotz schwierigem Umfeld auf Kurs

Donnerstag, 19. Jan 2023
Angesichts der vielen Schwierigkeiten hat sich die MEM-Industrie 2022 gut geschlagen. Im laufenden Jahr rechnet BAK Economics mit einem gebremsten Wachstum, 2024 dürfte es wieder deutlich anziehen.

 

Letztes Jahr profitierte die MEM-Industrie noch erheblich von Aufholeffekten. Auch wenn die Dynamik von 2021 nicht mehr erreicht wurde, zeigen die Indikatoren, dass 2022 für die Branche insgesamt ein starkes Jahr war. Angesichts hoher Energie- und Rohstoffpreise, Lieferkettenprobleme und des Ausbruchs des Ukraine-Kriegs ist dies beachtlich. Der Produktionsindex, die Exporte und die Auftragseingänge deuten jedoch darauf hin, dass im zweiten Halbjahr 2022 die Wirtschaftsentwicklung der MEM-Industrie an Tempo verloren hat.

 

Vorübergehende konjunkturelle Abschwächung
Für 2023 rechnet BAK Economics mit einer deutlichen Konjunkturabschwächung in der Schweizer Gesamtwirtschaft, wenn auch mit keiner Rezession. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahresmittel nur noch 0.2 Prozent expandieren (2022: 2.0%). Die hohen Energiepreise, die Inflation und ihre Bekämpfung durch die Notenbanken, die weiterhin anhaltenden Probleme in China sowie das allgemein schwache aussenwirtschaftliche Umfeld werden die Konjunktur vor allem in den ersten Monaten 2023 belasten. Ab dem zweiten Quartal ist mit einer Erholung zu rechnen, wenn in der Schweiz und anderen Volkswirtschaften infolge weiter abnehmender Inflationsraten die Konsumnachfrage und die Investitionen wieder ansteigen.

 

Bild1

Veränderung reale Bruttowertschöpfung in %

 

Die Konjunkturabkühlung im In- und Ausland belastet zum Jahresbeginn 2023 auch die Investitionsgüternachfrage. Ein weiterer Faktor ist, dass die hohe geopolitische und ökonomische Unsicherheit die Investitionstätigkeit hemmt. Für die Schweizer MEM-Industrie kommt erschwerend hinzu, dass die letztjährige Aufwertung des Frankens gegenüber dem Euro anhalten dürfte.

 

Die Herausforderungen bleiben bestehen
Neben diesen nachfrageseitigen Belastungsfaktoren sieht sich die MEM-Industrie auch angebotsseitigen Bremsfaktoren gegenüber. Obschon die Energiepreise bereits letztes Jahr den Peak überschritten haben, sind sie im Vergleich zu vor der Pandemie immer noch hoch. Ähnliches gilt für die Preise von Rohmaterialien. Darunter leiden die Margen der MEM-Unternehmen. Ein weiterer Bremsfaktor stellt der Mangel an Arbeitskräften dar. Zudem sind die Lieferketten auch zum Jahreswechsel im längerfristigen historischen Vergleich noch überdurchschnittlich angespannt, die Virulenz dieses Problems hat aber abgenommen.

 

Moderater Aufbau an Arbeitsstellen
Insgesamt rechnet BAK damit, dass sich das Wachstumstempo der realen Bruttowertschöpfung in der Schweizer MEM-Industrie im laufenden Jahr auf 1.2 Prozent abschwächt (2022: 4.3%). Wie in der Gesamtwirtschaft wird insbesondere der Jahresbeginn herausfordernd. In der zweiten Jahreshälfte dürfte das Wachstum – im Einklang mit der Aufhellung der Schweizer und der globalen Konjunktur – auch in der MEM-Industrie wieder anziehen. Für 2024 erwartet BAK im Zuge von Nachholeffekten eine kräftige Expansion (3.9%). Aufgrund des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften ist davon auszugehen, dass die MEM-Unternehmen dieses und nächstes Jahr ihren Personalbestand zumindest moderat ausbauen werden (0.6% bzw. 0.7%).

 

Mark Emmenegger, BAK Economics AG
 
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