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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

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Angestellte schockiert: ABB Turbo Systems schliesst Standort Deitingen und baut in Baden ab

Dienstag, 22. Jan 2013

Rund 150 Stellen sind betroffen – für die Hälfte der Betroffenen ist eine Lösung in Aussicht.

 

105 ABB-Angestellte werden nie mehr im ABB-Werk im solothurnischen Deitingen arbeiten. Die Schliessung dieses Standorts auf Mitte 2014 ist für sie ein Riesenschock. Immerhin wird 59 von ihnen ein Arbeitsplatz in Baden oder Klingnau angeboten. Das würde für viele allerdings einen wesentlich weiteren Arbeitsweg bedeuten – die Distanz zwischen Deitingen und Baden beträgt rund 70 Kilometer. Ein Teil des Stellenabbaus wird über flexible Pensionierungen erfolgen.

Auch an den Standorten Baden und Klingnau werden bei ABB Turbo Systems 51 Stellen abgebaut. Rund die Hälfte durch flexible Pensionierungen und Fluktuation. Auf der anderen Seite werden in Klingnau 11 Stellen aufgebaut.

Die Angestellten-Vereinigung „AV Angestellte ABB“ und die Angestellten Schweiz anerkennen, dass ABB den Stellenabbau durch diverse Massnahmen wie die Verstärkung der Verkaufsaktivitäten, Insourcing von ausgelagerten Arbeiten und Abbau von Stundenguthaben auf ein notwendiges Minimum beschränkt. Positiv beurteilen sie auch die Sozialverträglichkeit der Abbaumassnahme. Es besteht ein guter Sozialplan und die Betroffenen werden bei der Suche nach einer neuen Stelle tatkräftig unterstützt. „Ich bin überzeugt, dass ABB mit einer massgeschneiderten und individuellen Betreuung für die meisten Betroffenen auf dem internen oder externen Arbeitsmarkt eine gute Lösung finden wird“, sagt Kurt Rüttimann, Präsident der AV Angestellte ABB.

Die Angestellten Schweiz und die AV Angestellte ABB fordern, dass alle Angestellten, welche einen Transfer von Deitingen nach Baden oder Klingnau ins Auge fassen, von der ABB speziell unterstützt werden. Dies zum Beispiel mit einer Umzugsprämie oder Hilfe bei der Suche nach einer neuen Wohnung. Sollte sich der Transfer in einzelnen Fällen als nicht praktikabel erweisen, ist sicherzustellen, dass die Betroffenen unter den Sozialplan zurück kehren können.

Wenn ein global erfolgreicher Konzern, eine eigentliche Industrie-Perle, einen Standort in der Schweiz schliessen und Stellen abbauen muss, so gibt das zu Sorge Anlass. Die Angestellten Schweiz rufen die Arbeitgeber und speziell auch die Politiker auf, Sorge zu tragen zu unserer Maschinenindustrie. Sie ist das Rückgrat unserer Wirtschaft, das nicht brechen darf.

 

Für Rückfragen:

Astrid Beigel, Regionalsekretärin Mittelland Angestellte Schweiz, Tel. 079 544 63 49

Kurt Rüttimann, Präsident Angestellte ABB, Tel. 058 585 30 07

Hansjörg Schmid, Kommunikation Angestellte Schweiz, Tel. 044 360 11 21, 076 443 40 40

 

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