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Angestellte Schweiz und Unia fordern Weiterführung des Sozialplans bei Swissmetal

Montag, 02. Apr 2012

Der Verwaltungsrat der Swissmetal Industries AG hat in Absprache mit dem Sachwalter den Sozialplan vom Juli 2007 per 30. Juni 2012 vorsorglich gekündigt. Die beiden Arbeitnehmerverbände, die Gewerkschaft Unia und die Angestellten Schweiz, lehnen die Kündigung des Sozialplans klar ab und fordern dessen Weiterführung. Die Zukunft der Betriebe in Dornach und Reconvilier ist nach wie vor ungewiss. Die Arbeitnehmenden sind weiterhin auf den Schutz des Sozialplanes angewiesen.

Swissmetal begründet die Kündigung damit, dass sich die Forderungen aus dem Sozialplan bei den intensiven Gesprächen über mögliche Zukunftsszenarien des Unternehmens als sehr hinderlich erwiesen hätten. Die Gewerkschaft Unia und die Angestellten Schweiz erachten diese Argumentation als unhaltbar und kontraproduktiv. Erstens gelten nach OR die bisherigen Anstellungsbedingungen im Falle einer Übernahme sowieso für mindestens ein Jahr. Zweitens entfaltet der Sozialplan keine substanziellen finanziellen Folgen, wenn bei einer Übernahme die grösstmögliche Zahl von Arbeitsplätzen erhalten bleibt. Umgekehrt ist für die Unia und die Angestellten Schweizer aber klar: Der Sozialplan aus dem Jahr 2007 ist umso wichtiger, wenn gegebenenfalls Kollektiventlassungen in grösserem Ausmass vorgenommen werden sollten.

Die Kündigung des Sozialplans ist ein Affront gegenüber den Beschäftigten, die wesentlich dazu beigetragen haben, dass Swissmetal sich in den letzten Monaten erholt hat und die Aufträge termingerecht und qualitativ auf höchstem Niveau erledigt werden konnten. Das hat die Position von Swissmetal auf dem Markt erheblich gestärkt.

Die Unia und die Angestellten Schweiz weisen die Behauptung von Swissmetal in aller Form zurück, der Sozialplan aus dem Jahre 2007 sei unter viel günstigeren wirtschaftlichen Voraussetzungen verhandelt worden. Das Gegenteil ist der Fall: Der Sozialplan wurde damals nach dem zweiten Streik in Reconvilier in einer für Swissmetal sehr schlechten wirtschaftlichen Situation ausgehandelt. Diese wirtschaftlichen Probleme führten denn auch zu einem massiven Abbau von Arbeitsplätzen an beiden Standorten.

Unia und Angestellte Schweiz fordern Weiterführung des Sozialplanes

Für die Unia und die Angestellten Schweiz ist klar, dass die Weiterführung des Sozialplans im Interesse der Beschäftigten und des Unternehmens liegt. Mit der Kündigung des Sozialplanes würde Swissmetal das wiedererstarkte Vertrauen in das Unternehmen gefährden. Die Unia und die Angestellten Schweiz fordern von Swissmetal, auf den Entscheid zurückzukommen.

Für Rückfragen

Alex Ertl, Rechtsanwalt Angestellte Schweiz, Tel. 044 360 11 52

Hans Strub, Regionalsekretär Angestellte Schweiz, 079 703 68 78

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