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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Arbeitgeber, nehmt eure soziale Verantwortung wahr!

Mittwoch, 23. Nov 2011

Die Angestellten Schweiz fordern die Arbeitgeber auf, jetzt ein Zeichen für den sozialen Frieden zu setzen und sich zum Werkplatz Schweiz und seinen Angestellten zu bekennen.

Es ist zwar ein Gemeinplatz, aber deswegen nicht weniger wahr: Gemeinsam sind wir stark. Das gilt in Krisenzeiten ganz besonders. Eine Krise droht in der Schweizer Wirtschaft tatsächlich aufzuziehen, und diesmal kann es sein, dass wir nicht einfach wieder mit einem blauen Auge davonkommen. Wir werden nämlich nicht nur mit der sich abkühlenden Weltwirtschaft zu kämpfen haben, sondern auch mit dem gewichtigen Nachteil, dass der Franken nach wie vor massiv überbewertet ist. Dies trifft die Exportwirtschaft, eine der tragenden Säulen unserer Volkswirtschaft mit Zehntausenden von Arbeitsplätzen, besonders hart.

In dieser Situation können wir uns soziale Spannungen nicht leisten. Die Angestellten Schweiz rufen darum heute, zusammen mit anderen Arbeitnehmerorganisationen, die Arbeitgeber und die Unternehmen auf, ihre soziale Verantwortung jetzt wahrzunehmen. Gemeinsam mit den Sozialpartnern gilt es nun, Arbeitsplätze, Arbeitsbedingungen und Löhne zu sichern.

Die Angestellten Schweiz sind bereit, den Dialog mit den Arbeitgebern zu führen. Sie erwarten aber von ihnen, dass folgende Forderungen erfüllt werden:

  • Kein Stellenabbau, der nur der Steigerung des Gewinns oder des Shareholder Values dient.
  • Bevor zu Entlassungen gegriffen wird, Ausschöpfung aller anderen Mittel, wie: Erhöhung der Wochenarbeitszeit (bei guter Auftragslage), Kurzarbeit (bei schlechter Auftragslage), Abbau von Ferienrestanzen, Einführung von Altersteilzeitarbeit.
  • Keine Entlassungen von „teuren“ Schweizer Arbeitskräften und gleichzeitige Einstellung von „billigen“ Mitarbeitern aus Europa. Der freie Personenverkehr darf nicht missbraucht werden!
  • Umwandlung temporärer Arbeitsverhältnissen in feste.
  • Keine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Auslaufende Gesamtarbeitsverträge sind auf mindestens gleichem Niveau zu erneuern.
  • Keine Senkung der Löhne und keine Anbindung der Löhne an den Euro- oder Dollarkurs. Die Angestellten müssen sich auf ihr Einkommen verlassen können. Wo Gewinn gemacht wird, sollen die Löhne auf das nächste Jahr steigen.

Werden diese Forderungen erfüllt, schafft dies gegenseitiges Vertrauen. Die Angestellten erhalten Sicherheit und eine Perspektive. Nur so können praktikable Lösungen zur Überwindung der drohenden Krise gelingen.

Für Rückfragen:

Benno Vogler, Präsident Angestellte Schweiz, Natel 079 379 74 30

Hansjörg Schmid, Kommunikation Angestellte Schweiz, Natel 076 443 40 40

Reto Liniger, Kommunikation Angestellte Schweiz, Natel 079 467 22 77

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