JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Ohne JavaScript funktioniert die Website nicht korrekt.

Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
Schliessen
  • teaser schmal rotharige

... für einen Mittelstand mit Zukunft

Bildung, Forschung, Innovation: Nicht am falschen Ort sparen

Freitag, 26. Aug 2016

Die Politiker werden nicht müde zu betonen, dass die Bildung unsere einzige Ressource sei. Warum sind sie dann bei der Bildung, Forschung und Innovation knausrig?

Die vom Bundesrat definierte Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik für 2017-2020 sieht vor, das Ausgabenwachstum für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) auf 2% zu senken. (Zum Vergleich: Von 2008 bis 2012 betrug es noch 6,3%, von 2013 bis 2016 3,7%). Obwohl die Mehrheit der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WAK-N) empfahl, 1 Milliarde Franken mehr auszugeben, folgte der Nationalrat der Linie des Bundesrats. Die WAK des Ständerats ist nun auch der Meinung, die Beiträge müssten in verschiedenen Bereichen erhöht werden, insgesamt um knapp 400 Millionen Franken.

Für die Angestellten Schweiz ist dieser Betrag zwar eindeutig zu wenig, die von der WAK-N vorgeschlagene Milliarde Franken wäre durchaus angemessen gewesen. Im Sinne des Sprichworts „lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ ist es aber besser als gar keine Erhöhung. Die Angestellten Schweiz legen dem Ständerat ans Herz, in der Debatte allen Vorschlägen der Kommission zuzustimmen.

Wer bei der Bildung spart, spart am falschen Ort. Denn die Bildung wird für den Erfolg der Schweizer Wirtschaft zunehmend wichtiger. In Zukunft werden unsere Arbeitskräfte noch besser und höher gebildet sein müssen, um auf dem globalen Markt mithalten zu können. Der digitalisierte Arbeitsmarkt wird noch mehr auf Fachkräfte angewiesen sein.

In einem Interview in der NZZ vom 9. Juli sagte der Präsident des ETH-Rats, Fritz Schiesser: „Ich verstehe nicht, wieso der Bildungsbereich überproportional an das Sparprogramm des Bundes beizutragen hat. Die Politik muss sich im Klaren sein, was Bildung, Forschung und Innovation einer Gesellschaft zurückgeben.“ Für die Angestellten Schweiz ist klar, dass sich Investitionen in den BFI-Bereich vielfach zurückzahlen.

Für Rückfragen:

Hansjörg Schmid, Kommunikation und Weiterbildung, Tel. 044 360 11 21,
076 443 40 40

Login
Kontakt
Suchen