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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Delegiertenversammlung 2006 der Angestellten Schweiz

Montag, 26. Jun 2006

Nach dem Zusammenschluss von Angestellte Schweiz VSAM (Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie) und VSAC (Chemie und Pharma) Anfang Jahr ist an der Delegiertenversammlung vom 24. Juni 2006 mit der Aufnahme des Verbands der Personalvertretungen der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft VPE eine dritte Branche zu den Angestellten Schweiz gestossen: die Elektrizitätswirtschaft. Ebenfalls aufgenommen wurden die Angestellten-Vereinigungen VAS (Syngenta) und SC (Swisscom).

Mit interessanten Daten über die Gastgemeinde Suhr stimmte der Gemeineammann Beat Rüetschi die Delegierten auf die Versammlung ein. So ist die heutige Kantonshauptstadt Aarau aus Suhr heraus entstanden – denn dort stand die Kirche. Die 9000-Seelen-Gemeinde sei aber heute ein Vorort von Aarau mit allen Vor- und Nachteilen. 27% der Einwohner sind AusländerInnen, und es gibt Kindergärten mit 100% Ausländeranteil. In Suhr gibt es 4000 Arbeitsplätze, die grösste Anzahl beim bekannten Möbelhaus Pfister. „Da das Naherholungsgebiet auch vom Zentrum aus in zehn Minuten erreichbar ist, ist Suhr ein Dorf zum Wohlfühlen“, schloss Beat Rüetschi sein engagiertes Referat. Die Gemeinde Suhr spendierte 500 Franken für den Begrüssungskaffee und Früchte.

 

Neue Mitgliedorganisationen

Danach zog der Präsident der Angestellten Schweiz, Hanspeter Oppliger, den statutarischen Teil der Delegiertenversammlung wie gewohnt zügig und effizient durch.

Drei Mitgliedorganisationen hatten den Antrag gestellt, bei den Angestellten Schweiz aufgenommen zu werden. Je eine Exponentin oder ein Exponent stellte die jeweilige Organisation kurz vor.

Martha Suter klärte die anwesenden Delegierten darüber auf, dass der Verband der Personalvertretungen der Schweizerischen Elektrizitätswirtschaft VPE als Branchenverband über 10 000 Mitarbeitende der Branche Elektrizitätswirtschaft vertritt. Er ist der Dachverband von über 30 Mitgliedsorganisationen und ist in den drei Bereichen Produktion, Übertragung und Verteilung elektrischer Energie aktiv. Martha Suter betonte, dass der Branche, die mit ganz Europa verknüpft sei, grosse Veränderungen bevorstünden. Die Mitarbeitenden würden sich aber dafür einsetzen, dass bei uns und in Europa das Licht nicht ausgehe.

Syngenta sei die Nummer 2 im Agrobusiness, sagte Blaise Bataillard von der Angestellten-Vereinigung Syngenta. Weltweit arbeiten 19 000 Menschen für das Unternehmen. In der Schweiz existieren mehrere Standorte, die grössten sind Basel und Monthey. Die Angestellten-Vereinigung zählt 410 Mitglieder, ein Drittel davon in der Romandie.

Noch jung ist die Angestellten-Vereinigung SC, die Peter Maurer präsentierte. Sie wurde am 20. Februar 2006 mit 70 ehemaligen Mitgliedern der Angestellten-Vereinigung Siemens gegründet, welche zur Swisscom gewechselt hatten. Nun hat sich die Vereinigung zum Ziel gesetzt, innerhalb der Swisscom zu wachsen.

Alle drei Organisationen wurden mit Applaus bei den Angestellten Schweiz aufgenommen.

 

Neue Branche Elektrizitätswirtschaft

Nachdem der VPE bereits bei den Angestellten Schweiz aufgenommen war, stimmten die Delegierten auch einstimmig der Aufnahme der neuen Branche Elektrizitätswirtschaft zu.

 

Geschäftsjahr 2005

Der Jahresbericht, die mit Gewinn abschliessende Jahresrechnung und der Revisionsbericht wurden für die beiden Vorgängerorganisationen der Angestellten Schweiz, VSAM und VSAC, separat abgenommen. Es gab keine Gegenstimmen oder Enthaltungen und allen Verantwortlichen wurde Décharge erteilt.

 

Budget 2007/08

Auch dem Budget 2007/08, das ein ausgeglichenes Resultat vorsieht, wurde einstimmig zugestimmt.

 

Jahresbeiträge

Für die Mitglieder der Branchen MEM und Chemie bleiben die Jahresbeiträge im nächsten Jahr, wie sie sind. Für die neue Branche Elektrizitätswirtschaft wurde ein Beitrag von Fr. 90.— festgelegt.

 

Angelika Werner und Bernd Frieg neu im Vorstand

„Für mich ginge ein Traum in Erfüllung, wenn ich in den Vorstand der Angestellten Schweiz gewählt würde“, sagte Angelika Werner, Präsidentin der Angestellten-Vereinigung Georg Fischer Gesellschaften Schaffhausen, als sie sich den Delegierten vorstellte. Sie betonte, dass ihr die Menschen, die Arbeitsplätze und die Sozialpartnerschaft am Herzen lägen. Für sie wolle sie sich bei den Angestellten Schweiz einsetzen, dabei aber nicht ein zahnloses Vorstandsmitglied sein. Das Engagement war förmlich zu spüren und so wählten die Delegierten Angelika Werner einstimmig in den Vorstand.

Nicht minder engagiert präsentierte sich Bernd Frieg. Schon als aktiver Basketballer war er sich gewöhnt, für eine Sache zu kämpfen. Das tut er seit sechs Jahren auch als Präsident des VPE. Bernd Frieg will die Energiepolitik auf der Arbeitnehmerseite vertreten. Der Vater zweier Kinder möchte aber auch am Dach der Angestellten Schweiz mitbauen. Dies wird er mit viel Elan tun können, denn auch er wurde ohne Gegenstimmen und Enthaltungen in den Vorstand der Angestellten Schweiz gewählt.

 

Start der Angestellten Schweiz geglückt

Vital G. Stutz konnte nach 175 Tagen Angestellte Schweiz feststellen, dass der Start geglückt ist: „Wir haben eine gute Medienabdeckung, und wir haben heute bereits wieder neue Mitgliedorganisationen und eine neue Branche aufgenommen.“ Die Positionierung der neuen Angestellten Schweiz sei auf Kurs, die Umsetzung der neuen Branchenstrukturen im Gange. Auch in Zukunft möchte der Verband weiter wachsen.

Ein wichtiges Thema ist für die Angestellten Schweiz im Herbst die Abstimmung über das Kinderzulagengesetz (falls die Abstimmung nicht später stattfindet). Im nächsten Jahr werden dann die Parlamentswahlen in den Vordergrund treten. Ebenfalls soll der Work Life Balance Prize auch 2007 wieder verliehen werden.

Die nächste Delegiertenversammlung findet am 30. Juni 2007 statt.

 

Rockwell Automation

Beat Wüst, der Leiter Finanz der Rockwell Automation, die die Kugelschreiber spendiert hatte, stellte vor dem Mittagessen sein Unternehmen kurz vor. Rockwell ist ein führender Hersteller von Automatisierungs-Software und –Hardware. Rockwell beschäftigt weltweit rund 20 000 Mitarbeitende. Der Hauptsitz befindet sich in Milwaukee, USA. Die Integration der ehemaligen Sprecher und Schuh in den amerikanischen Konzern war nach den Ausführungen von Beat Wüst ein langer und nicht immer schmerzloser Prozess. Dieser ist heute weit fortgeschritten, und der Schweizer Teil der Rockwell ist ein wichtiger Pfeiler des Konzerns.

 

Fernsehen der anderen Art: Stage TV

Zum Abschluss der Delegiertenversammlung boten am Nachmittag Romano Carrara, DAS Duo Scacciapensieri und Daniela Lager mit Stage TV einen kulturellen Leckerbissen der Extraklasse. Ihre Liveshow war eine raffinierte Mischung aus Akrobatik, Comedy, Video-Design und Zauberei. Das Publikum war denn auch regelrecht verzaubert und quittierte den Auftritt mit langem und intensivem Applaus.

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