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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Delegiertenversammlung der Angestellten Schweiz VSAM vom 25. Juni 05 in Basel

Montag, 24. Okt 2005

VSAM und VSAC werden Angestellte Schweiz!
In ihrer Botschaft zu Beginn der Delegiertenversammlung der Angestellten Schweiz VSAM vom 25. Juni in Basel begrüsste die Baselstädter Regierungsrätin Dr. Eva Herzog den geplanten Zusammenschluss von VSAM und VSAC: „Wenn sich zwei starke Partner zusammen schliessen, wird daraus ein noch stärkerer. Das trägt zu einer guten Sozialpartnerschaft bei.“

Dr. Herzog wies alsdann auf die wichtige Abstimmung vom 25. September (Erweiterung des freien Personenverkehrs auf die neuen EU-Länder) hin. Sie plädierte wie die Angestellten Schweiz VSAM für ein Ja. „Das bringt der Wirtschaft den Schub, den sie braucht“, gab sie sich überzeugt.

Eine Angestellten-Vereinigung mehr, eine weniger
Die neu gegründete Angestellten-Vereinigung Bystronic Laser (die VSAM revue berichtete) wurde an der Delegiertenversammlung offiziell bei den Angestellten Schweiz VSAM aufgenommen.

Auf der anderen Seite galt es Abschied zu nehmen von der Angestellten-Vereinigung Bombardier Pratteln. Da das Werk in Pratteln geschlossen wurde, hat sich diese Angestellten-Vereinigung aufgelöst.

Der Bestand der Angestellte Schweiz-Einzelmitglieder (Mitglieder, die keiner Angestellten-Vereinigung angehören) hat sich wiederum positiv entwickelt: er ist um 659 auf 3055 angestiegen.

Jahresbericht, Rechnung und Budget genehmigt
Einstimmig, respektive mit grossem Mehr genehmigt wurden von den Delegierten der Jahresbericht, die Jahresrechnung und das Budget. Revisionsstelle bleibt weiterhin die Treuhandgesellschaft Baumgartner, Knuchel & Partner.

Anhebung der Mitgliederbeiträge
Die Delegierten haben mit grossem Mehr beschlossen, die Mitgliederbeiträge wie folgt anzheben, bzw. fest zu legen:

  1. Erhöhung des Beitrages für die Einzelmitglieder von 90.-- auf 120.-- (inkl. Soli-Beitrag von Fr. 60.--) für 2006/07
  2. Erhöhung des Beitrages für die Mitglieder der Maschinenindustrie von 108.-- auf 120.-- (inkl. Soli-Beitrag von Fr. 60.--) für 2006/07
  3. Festlegung des Beitrages für die Mitglieder des Fachbereichs Chemie und Pharma (ehemals VSAC) für 2006/07 auf 44.50

Die Gründe, die zu diesem Beschluss geführt haben, sind wie folgt:

Grundlage zu 1
Die Einzelmitgliedschaft ist zur Zeit zu preiswert: Einige Angestellten-Vereinigungen (AV) haben seit kurzem einen Jahresbeitrag von Fr. 60.--, womit der effektive Nettobetrag inkl. Fr. 60.—Solidaritätsbeitrag auf Fr. 120.-- zu stehen kommt. Die Angestellten Schweiz möchten nicht, dass eine Einzelmitgliedschaft günstiger ist als eine Mitgliedschaft bei der AV, denn sie wollen die AV aufbauen.

Grundlage zu 2
Mit einem auf Fr. 120.-- erhöhten Jahresbeitrag können die Angestellten Schweiz VSAM in den jetzigen GAV-Verhandlungen eine Basis für die Neuverhandlung der Gutschriften aus dem Solidaritätsbeitragsfond für den VSAM legen. Die Beitragserhöhung um Fr. 12.-- soll voll den AV zugute kommen.

Die Mitgliederbeiträge berechnen sich nun wie folgt:

Mitgliederbeitrag

bisher

neu ab 2006/07

Anteil Mitgliederbeitrag VSAM

Minimaler Mitgliederbeitrag AV

36.—

+12.— = AV-Beitrag 48.—

36.—

+ 24.— = AV-Beitrag 60.—

Solidaritätsbeitrag (geht als Lohnabzug direkt an Soli-Fond)

+ 60.—

 

+ 60.—

 

Angestellte Schweiz-Mitgliederbeitrag brutto

Rückerstattung aus Soli-Fond

= 108.—

- 60.—

= 120.—

- 60.—

Angestellte Schweiz-Mitgliederbeitrag netto

= 48.—

= 60.—

Die Angestellten-Vereinigungen müssen die Beitragserhöhung im Jahr 2006, d.h. spätestens gültig per Vereinsjahr 2007 beschliessen.

Grundlage zu 3:
Die Statuten lassen für verschiedene Mitgliederarten verschiedene Jahresbeiträge zu. Im Fusionsvertrag VSAM/VSAC wurde festgelegt, dass die VSAC-Angestellten-Vereinigungen innert vier Jahren den Jahresbeitrag von Fr. 44.50 auf Fr. 90.-- erhöhen.

Klare Zustimmung zu Zusammenschluss VSAM - VSAC
Das Haupttraktandum an der diesjährigen Delegiertenversammlung war natürlich der Beschluss über den Zusammenschluss der Angestellten Schweiz VSAM und des VSAC (Angestelltenverband Chemische und Pharmazeutischen Industrie). Diesem Zusammenschluss stimmten die Delegierten der beiden Verbände einstimmig zu. (Ein fast so klares Resultat gab es auch beim VSAC.) Der entsprechenden Statutenänderung und dem Neuen Namen Angestellte Schweiz wurde mit grosser Mehrheit zugestimmt. Damit wird die Absicht, wie sie an den jeweiligen Delegiertenversammlungen von 2004 beschlossen wurde, in die Tat umgesetzt.

Die beiden führenden Verbände der wichtigsten Industriezweige repräsentieren total rund 27 000 Angestellte (VSAM: rund 20 000). Sie sind ähnlich strukturiert. So sind ihre Mitglieder mehrheitlich in firmenbezogenen Angestellten-Vereinigungen organisiert.

Für Hanspeter Oppliger, den Präsidenten der Angestellten Schweiz VSAM, ist der Zusammenschluss ein „Win-Win-Deal“: „Die Mitarbeitenden beider Branchen sind in Angestellten-Vereinigungen organisiert und kennen ähnliche Probleme – Stichworte Restrukturierungen oder Verlagerung von Arbeitsplätzen. Ein gemeinsamer Verband "Angestellte Schweiz" kann seine Dienstleistungen für alle Mitglieder effizienter und kostengünstiger anbieten. Und letztlich – und dies ist bei GAV-Verhandlungen sehr wichtig – steigt die Mitgliederzahl."

Lionel Lecoq, Präsident des VSAC, streicht die bessere regionale Abdeckung und die damit einhergehende bessere Unterstützung für Angestelltenorganisationen kleinerer Firmen, gerade auch der Chemie- und Pharmabranche, hervor. „Mit Angestellte Schweiz ist die effiziente und direkte Betreuung der Angestellten sowie der Angestellten-Vereinigungen direkt vor Ort noch besser sicher gestellt. Die regionalen Repräsentanten verfügen über ein grosses Netzwerk, das die Angestellten-Vereinigungen in den Firmen nutzen können. Zu betonen ist aber auch die erhöhte Schlagkraft gegenüber den Arbeitgebern, welche den firmeninternen Angestellten-Vereinigungen nützt und die interne Sozialpartnerschaft stärkt.“

Vital G. Stutz , Angestellte Schweiz-Geschäftsführer und designierter Geschäftsführer der neuen Angestellten Schweiz, betont, dass die Herausforderungen für die beiden Branchen in der heutigen Zeit der ständigen Umstrukturierungen, Auslagerungen, Fusionen und Konzentrationen auf Kerngeschäfte die gleichen seien. „Wir wollen uns mit vereinten Kräften für die berechtigten Anliegen der Angestellten einsetzen – so erreichen wir schneller und direkter faire Lösungen. Als Verband werden wir deutlich mehr Gewicht haben. Man wird uns, wenn es um Arbeitnehmerfragen in der Maschinenindustrie, der Chemie und weiterer Branchen geht, als den kompetenten Partner kennen, mit dem es sich lohnt zusammenzuarbeiten.“ Stutz erklärt im Weiteren, dass auch für die neue Organisation die Arbeitsmarktfähigkeit aller Angestellten ein zentraler Wert sein werde. Viele der Leistungen und Angebote der neuen Angestellten Schweiz werden darum auf die Beratung und Unterstützung der Angestellten, auf ihre Weiterbildung und Laufbahn sowie auf ihre Gesundheit ausgerichtet sein.

Der Geschäftsführer des VSAC, Hans Furer, begrüsst die Entwicklung: „Die Angestelltenbewegung muss gestärkt werden. Die Exportindustrie (Maschinenindustrie und Chemie) ist international, der Arbeitsmarkt in der Schweiz lokal. Es gilt, diesen lokalen Markt sowie seine politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Angestellten zu stärken und vor allem in der Bundespolitik die Interessen der Angestellten einzubringen. Beide Verbände wollen mit dem Zusammenschluss überdies dem Dachverband Travail.Suisse den Rücken stärken.“ Hans Furer wird in der neuen Organisation schwergewichtig die politischen Interessen der Angestellten in Bern vertreten.

Dank dem Zuwachs an Ressourcen und Know-how werden die Mitglieder der beiden Verbände für ihren Mitgliederbeitrag von noch effizienteren und umfassenderen Leistungen profitieren können. Zudem soll jedes Mitglied spüren, dass das Dabeisein in einem grossen Verband auch ökonomische Vorteile hat.

Die neuen Angestellten Schweiz wollen sich nicht auf die beiden Branchen MEM und Chemie/Pharma beschränken. Sie sind vielmehr offen für Angestellte aller Branchen.

Die Gründungsversammlung der neuen Angestellten Schweiz wird am 14. Januar 2006 in Luzern statt finden.

Verhandlungsmandat für GAV-Verhandlungen erteilt
Angestellte Schweiz-Vizepräsident Benno Vogler erläuterte den Delegierten die Ausgangssituation, die Position und die wichtigesten Forderungen der Angestellten Schweiz VSAM für die GAV-Verhandlungen. Die Delegierten waren damit einverstanden und erteilten den Angestellten Schweiz VSAM das Verhandlungsmandat.

Jürg Zanon neu im Vorstand, Dieter Bollbach trat zurück
Einstimmig wurde Jürg Zanon in den Vorstand der Angestellten Schweiz VSAM gewählt. Das neue Vorstandsmitglied ist von Beruf Logisitker und arbeitet als Stellvertreter des Gruppenleiters in der Materialplanung und operativen Beschaffung Vertrieb Telekommunikation bei Siemens. Jürg Zanon ist Vizepräsident der Angestellten-Vereinigung der Siemens Schweiz AG und Mitglied der Feuerwehr Zollikon. Seine Hobbys sind Kochen, Reisen und Skifahren.

Jürg Zanon ersetzt Dieter Bollbach, der dem VSAM nicht weniger als 18 Jahre im Vorstand gedient hat! Fast so lange Zeit, nämlich 17 Jahre lang, war Dieter Bollbach Präsident der Sozialstatistischen Kommission der Angestellten Schweiz VSAM. Von 1988 bis 2005 war er zudem Referent an den Angestellte Schweiz-Salärkursen und vertrat den Verband in der Region 3 (Basel).Schliesslich war er auch Delegierter beim Angestellte Schweiz-Dachverband Travail.Suisse. Für seine grossen Verdienste wurde der sichtlich überraschte Dieter Bollbach zum Ehrenmitglied der Angestellten Schweiz VSAM ernannt. Die Angestellten Schweiz VSAM wünschen ihm im dritten Lebensabschnitt alles Gute!

Der Präsident Hanspeter Oppliger, der Vizepräsident Benno Vogler und die restlichen Mitglieder des Vorstands (Suzanne Steiner, Rosmarie Schlunegger, Andreas Vock, Erich Eggimann) wurden mit Akklamation für eine weitere Amtszeit von vier Jahren wieder gewählt.

Vielsprachiger musikalischer Ausklang mit Dodo Hug
Die stimmgewaltige Musik- und Sprachartistin Dodo Hug begeisterte das Publikum nach dem Mittagessen gleich von Beginn weg. Sie präsentierte in einer Dreiviertelstunde einen Querschnitt aus ihrem aktuellen Programm „ma collection“. Die wunderschönen sardischen Lieder passten perfekt zum sommerlich warmen Tag, die berndeutsch-französisch-englisch-italienischen Songe bestens zur globalisierten Industrie. Immer wieder wurde bei den sorgfältig gesetzten Pointen der komischen Beiträge spontan gelacht. Nach der letzten Zugabe wurden Dodo Hug und ihre beiden Musiker mit tosendem Applaus verabschiedet. 

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