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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Herbsttagung der Angestellten Schweiz: Gesundheit mit Verstand und Herz

Freitag, 22. Okt 2010

Mit Angestellten, die aus dem letzten Loch pfeifen, kann kein Unternehmen auf dem harten Weltmarkt bestehen. Darum ist es zentral, dass die Gesundheit der Mitarbeitenden gefördert wird. Die Angestellten Schweiz leisteten dazu an ihrer diesjährigen Herbsttagung einen aktiven Beitrag. Sie begnügten sich dabei nicht, Gesundheit zu predigen, sondern brachten die Teilnehmer in fünf abwechslungsreichen Workshops geistig und körperlich in Bewegung. Mit einem packenden Referat liess der bekannte Zürcher Herzchirurg René Prêtre die Herzen höher schlagen. Die Präsidenten von Travail.Suisse und der Angestellten Schweiz, Martin Flügel, respektive Benno Vogler, zeigten auf, warum die Angestellten mehr Ferien brauchen.

Den Angestellten Schweiz liegt die Gesundheit ihrer Mitglieder im wahrsten Sinne des Wortes am Herzen. Darum veranstalten sie regelmässig Tagungen zu Gesundheitsthemen. An der Herbsttagung vom 22. Oktober 2010 im Seminarhotel Sempachersee in Nottwil hiess das Thema „Gesundheit mit Verstand und Herz“.

Aktiv gegen stressbedingte Krankheiten
Es sind oft gerade die arbeitsstressbedingten Krankheiten, die langwierige und teure Behandlungen erfordern. Darum ist die Prävention auch am Arbeitsplatz enorm wichtig. Die Angestellten Schweiz sensibilisierten die Tagungsteilnehmer dafür mit fünf Workshops. Im ersten brachte die Pflegefachfrau Annemarie Broekhuizen den Teilnehmenden die Grundlagen einer gesunden Ernährung bei. Dabei durfte auch herzhaft in einen gesunden Apfel gebissen werden.
Im zweiten Workshop brachte der Präventionsreferent der Helsana, Ueli Tschäppeler, die Besucher ins Schwitzen, aber auch zur Entspannung. Damit man kein Kreuz mit dem Rücken hat, dafür sorgte im dritten Workshop Martin Romag, Ergonomie-Fachspezialist, ebenfalls bei Helsana. Um den Stress als solchen ging es im vierten Workshop. Dr. Urs Näpflin, Bereichsleiter SUVA Betriebliches Gesundheitsmanagement, lehrte Gelassenheit auch in hektischen Zeiten. Ganz ähnlich war das Thema des fünften Workshops: „Flow leben“. Dies, um wirkungsvoll gegen ein Burnout vorzubeugen. Es war Ida Stalder von ISTA Consulting, welche die Teilnehmer in Fluss brachte.

Die Faszination der Herzchirurgie
Das Herz ist in unserem Kulturkreis sicher das Organ, mit dem wir am meisten Emotionen verbinden und wohl auch das, das für uns am intimsten ist. Umso berührender ist es, wenn einem ein Blick in offene Herzen ermöglicht wird. Genau dies tat der bekannte Herzchirurg René Prêtre in seinem Vortrag „Die Faszination der Herzchirurgie – Herzchirurgie hier und im Ausland“. Der Arzt vermochte die Zuhörer von Beginn weg in seinen Bann zu ziehen. Er veranstaltete eine absolut faszinierende Reise durch die Herzen von Patienten in verschiedenen Ländern. Er zeigte, wie mit moderner Technik, aber auch mit extrem viel Fingerspitzengefühl und Intuition, erfolgreich Operationen am empfindlichen Organ Herz durchgeführt werden. Dabei dürfte er nicht nur die Augen der Zuhörer geöffnet haben, sondern auch deren Herzen.

Alle verdienen sechs Wochen Ferien
 Mehr Ferien heisst mehr Erholung – und mehr Erholung heisst weniger Krankheiten. Martin Flügel, der Präsident von Travail.Suisse, machte den Teilnehmenden der Tagung die Initiative „Sechs Wochen Ferien für alle“ beliebt. Diese hatte Travail.Suisse im Juni 2009 eingereicht. Von November 2010 bis Sommer 2011 wird sie im Parlament debattiert, im ersten Halbjahr 2012 wird voraussichtlich darüber abgestimmt. „Von Seiten der Arbeitsmedizin ist ausgewiesen, dass sich Arbeitnehmende nur dann wirklich erholen können, wenn ihnen zwei Mal jährlich längere Ferien gewährt werden“, sagte Martin Flügel. Mit ausgeruhten Angestellten werde die Produktivität sogar steigen, gab er sich überzeugt. „Darum können und müssten wir uns sechs Wochen Ferien für alle leisten.“

MEM-Branche fährt gut mit bis zu sechs Wochen Ferien
Die Angestelltenorganisationen der MEM-Branche haben schrittweise mehr Ferien für die Angestellten errungen. Wer dem Branchen-GAV untersteht und über 60 Jahre alt ist, hat schon sechs Wochen Urlaub. „Das ist gut so“, sagte der Präsident der Angestellten Schweiz, Benno Vogler, in seinem Referat, „denn diese Ferientage bringen die notwendige Balance in meinen Energiehaushalt“. Er plädierte dafür, Ferien konsequent im laufenden Jahr zu beziehen, um eine Überbelastung oder gar Unfälle und Krankheiten zu vermeiden. Dazu könne auch mal ein tageweiser Ferienbezug sinnvoll sein. „Der Trend geht hin zu einer Verfügbarkeit der Angestellten von 24 Stunden an 7 Tagen. Da braucht es zwischendurch Ferien, will man nicht dauernd die Belastungsgrenze überschreiten“, schloss Benno Vogler seine Ausführungen.


Für Rückfragen:

Hansjörg Schmid, Leiter Kommunikation Angestellte Schweiz,
Natel 076 443 40 40

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