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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Jetzt in die Zukunft unseres Wohlstands investieren

Mittwoch, 08. Jun 2016

Am 9. Juni berät der Nationalrat die vom Bundesrat definierte Bildungs-, Forschungs- und Innovationspolitik für 2017-2020. Die Mehrheit der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates will mehr Geld ausgeben als der Bundesrat. Es macht aus Sicht der Angestellten Schweiz absolut Sinn, verstärkt in die Bildung, Forschung und Innovation zu investieren.

Von 2008 bis 2012 betrug das Wachstum der Mittel für Bildung, Forschung und Innovation (BFI) 6,3%. In der Periode 2013 bis 2016 lag es bei 3,7%. Obwohl der Bundesrat beteuert, den BFI-Bereich zu priorisieren, sollen es von 2017 bis 2020 nur noch magere 2% sein. Für die Mehrheit der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) ist das, wie für die Angestellten Schweiz, zu wenig. Sie möchte den Betrag von rund 26 Milliarden Franken um eine knappe Milliarde aufstocken. Von der Erhöhung der Mittel sollen alle Bildungsbereiche ziemlich ausgeglichen profitieren: Berufsbildung, Weiterbildung, ETH, Universitäten, Fachhochschulen, KTI sowie Forschungseinrichtungen. Das ist aus Sicht der Angestellten Schweiz vernünftig und sinnvoll.

Die Angestellten Schweiz legen den Mitgliedern des Nationalrats ans Herz, den Empfehlungen ihrer Kommission zu folgen. Dies aus folgenden Gründen:

  • Wer die Zeichen der Zeit versteht, weiss, wie stark der künftige Wohlstand in unserem Land von der Bildung, Forschung und Innovation abhängt. Aus- und Weiterbildung wird immer unerlässlicher werden. Darum darf hier nicht gespart werden – wir sollten nicht am Ast zu sägen beginnen, auf dem wir sitzen.

  • Die Zukunft ist digital – Stichwort Industrie 4.0. Damit wir für die digitale Arbeitswelt gerüstet sind, müssen wir jetzt investieren, ganz besonders in die Bildung und Forschung. Wir sollten nicht auf die Bremse treten, sondern sie lösen. Gemäss der aktuellen Studie „Switzerland’s Digital Future“ der ETH Lausanne hinken wir nämlich der digitalen Entwicklung bereits hinterher. Wenn wir nicht aufholen, haben wir irgendwann den Anschluss verpasst.

  • Unser zunehmend digitalisierter Arbeitsmarkt wird immer mehr Fachkräfte und mehr höher Gebildete benötigen. Die Schweiz sollte nicht riskieren, den Fachkräftemangel weiter zu verschärfen. Wir werden die Fachkräfte in Zukunft sehr wahrscheinlich nicht mehr so einfach im Ausland rekrutieren können.

Die Angestellten Schweiz begrüssen im Weiteren die in der Vorlage des Bundesrats beantragten Aktualisierungen von fünf Bildungsgesetzen. Der Verband befürwortet insbesondere den Systemwechsel von der objekt- zur subjektorientierten Finanzierung im neuen Berufsbildungsgesetz. Dies darf aber nicht dazu führen, dass die Arbeitgeber ihr finanzielles Engagement für die höhere Berufsbildung vermindern.

 

Für Rückfragen:

Hansjörg Schmid, Kommunikation und Weiterbildung, Tel. 044 360 11 21,
076 443 40 40

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