JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Ohne JavaScript funktioniert die Website nicht korrekt.

Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
Schliessen
  • teaser schmal rotharige

... für einen Mittelstand mit Zukunft

Josef Meyer Transport Technology AG: Schliessung der Neuwagenproduktion

Mittwoch, 21. Okt 2009

Der letzte grosse Hersteller von Güterwagen in der Schweiz schliesst seine gesamte Produktionsabteilung. Von den 144 Mitarbeitenden bei der Josef Meyer Transport Technology AG sind mehr als 70 Mitarbeitende von dieser Massnahme betroffen. Die Angestellten Schweiz und die Gewerkschaften Unia und Syna sind über den endgültigen Entscheid enttäuscht. Ein Sozialplan soll die Folgen der Schliessung des Neuwagenbaus bei der Firma Josef Meyer Transport Technology AG mildern.

Bereits im März 2009 wurden Kündigungen aus wirtschaftlichen Gründen ausgesprochen. Die Sozialpartner wurden am 2. Oktober 2009 über die geplante Schliessung orientiert. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Konsultationsverfahren eingeleitet, welches bis zum 19. Oktober 2009 dauerte.

Die Hoffnung stirbt zuletzt
Während der Dauer des Konsultationsverfahrens versuchte die Arbeitnehmervertretung zusammen mit den Gewerkschaften und Verbänden Lösungen zu erarbeiten, um die Schliessung zu verhindern. Leider wurden sämtliche Vorschläge, die alle schriftlich eingereicht wurden, abgelehnt.
Die Angestellten Schweiz und die Gewerkschaften Unia und Syna sind nach wie vor der Überzeugung, dass dieses Unternehmen auch im Neuwagenbereich eine Überlebenschance hat. Hätte man beim Konsultationsverfahren ein offenes Verfahren gewählt, so wäre auch die Öffentlichkeit, Kunden und Mitarbeitende an der Entwicklung eines Fortbestehens des Bereiches Neuwagenbau mit eingebunden gewesen. Dies ist nun leider nicht mehr möglich. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass sich ein externer Interessent für die Übernahme des Bereiches Neuwagenbau bei der Firma Josef Meyer Transport Technology AG finden lässt. Somit würde das bestehende Know-how für den Werkplatz Schweiz auch für die Zukunft gesichert.

Die Sozialpartner fordern

  • Prüfung der Möglichkeiten für ein MBO (Management Buy out) und den Mitarbeitenden der Firma Josef Meyer Transport Technology AG hierzu auch die notwendige Unterstützung zu geben. Eine Absichtserklärung für eine MBO-Unterstützung auf dem Werksgelände liegt auf konkrete Anfrage der Sozialpartner dazu bereits vor!
  • Ausbau der Kurzarbeit und sie zur Überbrückung  der aktuellen Wirtschaftskrise voll ausschöpfen.
  • Die Regierung der Kantone Aargau und Baselland sowie der Bund sollen sich für diese für die Schweiz wertvollen Arbeitsplätze einsetzen. Es sollen Kredite und Gelder für die Anschaffung von neuem und qualitativ hochwertigem Rollmaterial im Güterverkehr gesprochen werden.
  • Verbindliche Zugeständnisse für den Erhalt der restlichen Arbeitsplätze in Rheinfelden.
  • Keinen Billigramsch für den Güterverkehr auf dem Schweizer Bahnnetz.

Die Sozialpartner sind sehr besorgt, dass mit zukünftigen billigen Ersatzbeschaffungen aus dem Osten die Sicherheit auf dem stark befahrenen Schweizer Bahnnetz höchst gefährdet ist. Denken wir dabei an alle Transporte von gefährlichen Güter, die täglich durch die Schweiz rollen!

Die Sozialpartner werden zusammen mit der Arbeitnehmendenvertretung die betroffenen Mitarbeitenden in diesem Prozess aktiv unterstützen.

Weitere Auskünfte:

Hans Strub
Regionalsekretär Angestellte Schweiz
Mobile: 079 703 68 78
hans.strub@angestellte.ch

Login
Kontakt
Suchen