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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
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Attraktive Dienstleistungen

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Kahlschlag bei Scintilla – Belegschaft soll halbiert werden

Dienstag, 19. Nov 2013

330 von rund 625 Stellen könnten bei der zu Bosch gehörenden Scintilla in Zuchwil bei Solothurn verschwinden. Die Angestellten Schweiz fordern Massnahmen, um möglichst viele Stellen zu erhalten und um Härtefälle zu vermeiden.

2009 gab Scintilla AG, Bosch Elektrowerkzeuge, eine Umorganisation des Segments Holzbearbeitung bekannt. Bereits vorher wurden Massnahmen umgesetzt, um die Produktivität zu steigern. Die Angestellten hofften, dass damit der Standort Zuchwil gestärkt wird. Diese Hoffnung hat sich jetzt brutal zerschlagen. Das schlimmstmögliche Szenario tritt ein: Scintilla will die Fertigung und Entwicklung von Elektrowerkzeugen zur Holz- und Oberflächenbearbeitung schliessen. Das würde bis 2016 den Verlust von mehr als der Hälfte der Arbeitsstellen in der Schweiz bedeuten.

Wieder einmal baut mit der Robert Bosch AG ein gut laufender Konzern Stellen in der Schweiz ab. Die Angestellten Schweiz sind erstaunt, dass die Massnahme unter anderem mit dem starken Schweizer Franken begründet wird. Dieses Argument sticht schon eine ganze Weile nicht mehr, da sich dank wesentlich stärkerer Teuerung im Ausland als in der Schweiz die Margen wieder verbessert haben. 

Die Angestellten Schweiz fordern, dass in der bis am 20. Dezember dauernden Konsultationsphase zusammen mit den Sozialpartnern Lösungen gesucht werden, damit möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben. Dies betrifft ganz besonders auch die 48 Lehrstellen.

Diejenigen Angestellten, die trotz aller Bemühungen entlassen werden, müssen bei der Suche nach einer neuen Stelle aktiv unterstützt oder intern versetzt werden. Da der Altersdurchschnitt in der Fertigung relativ hoch ist, sind für ältere Mitarbeitende spezielle Massnahmen ins Auge zu fassen. So kann z. B. das Alter für Frühpensionierungen von 60 auf 58 gesenkt werden. Die Angestellten sollen aber daraus keine Nachteile haben. Härtefälle müssen um jeden Preis vermieden werden. Dies ist die Robert Bosch AG ihrem guten Namen schuldig!

Der angekündigte Stellenabbau ist ein weiterer Schock für den Kanton Solothurn, nachdem kürzlich Nexans in Breitenbach einen grossen Abbau bekannt gegeben hat. Nun ist auch die Solothurner Politik gefordert. 

Für Rückfragen:
Astrid Beigel, Regionalsekretärin Mittelland, Tel. 044 360 11 61

Hansjörg Schmid, Kommunikation Angestellte Schweiz, 044 360 11 21,
Natel 076 443 40 40

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