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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Kurzarbeit für Banker

Freitag, 09. Nov 2012

Die Credit Suisse will 300 Stellen abbauen. Damit reiht sie sich in die Reihe von Betrieben, die ihre Probleme ausschliesslich mit dem Rotstift lösen wollen. Und damit auf dem Buckel der Angestellten. Die Angestellten Schweiz sind erstaunt und betrübt, dass nach der UBS auch die Credit Suisse fantasielos immer zur einfachsten Massnahme greifen, wenn sie in Schwierigkeiten sind: zur Stellenvernichtung.

Mit einem Blick über den Tellerrand, hätten sie eine Alternative entdecken müssen, die sich in schwierigen Zeiten in anderen Branchen bestens bewährt: die Kurzarbeit. Die Vorteile: Es müssen keine Angestellten entlassen werden, das wertvolle Know-how bleibt erhalten und man ist bestens aufgestellt, wenn sich die Situation wieder verbessert.

Die mangelnde Weitsicht überrascht umso mehr, als sich die Banken sonst mit Blick auf die Profitmaximierung sehr einfallsreich geben. So zum Beispiel bei der Entwicklung von immer neuen Finanzprodukten. Deshalb empfehlen die Angestellten Schweiz nun auch im Bereich des Personals neue Wege zu gehen. Mit der Einführung von Kurzarbeit kann die Bank Zeit gewinnen und sich neu aufstellen. Und die Mitarbeiter könnten weitergebildet werden, was Möglichkeiten gibt, die bisherigen Geschäftsfelder zu erweitern. Im Weiteren würden es die Kunden der Credit Suisse sicher sehr begrüssen, wenn der Service für sie wieder ausgebaut würde und sie Menschen statt elektronische Systeme als Ansprechpartner hätten.

 Weitere mögliche Massnahmen zur Vermeidung eines massiven Stellenabbaus sind:

  • Senkung der überhöhten Löhne und Boni der Kader
  • Abbau von Überstunden
  • Freiwillige Reduktion von Arbeitszeiten, Timeouts einzelner Angestellter
  • Teilzeit
     

Angestellte, die dennoch entlassen werden, sind bei der Stellensuche aktiv zu unterstützen. Die Angestellten Schweiz begrüssen aus ethischer Sicht die Redimensionierung der Banken. Das Investmentbanking muss abgebaut werden. Die Banken sollen sich vermehrt wieder auf Dienstleistungen konzentrieren, welche direkt der Realwirtschaft und den Sparern zugute kommen.

 

Für Rückfragen:

Reto Liniger, Kommunikation Angestellte Schweiz, Tel. 079 467 22 77

Hansjörg Schmid, Kommunikation Angestellte Schweiz, Tel. 076 443 40 40

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