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Rockwell Automation will Stellen mit dem Vorschlaghammer abbauen

Dienstag, 19. Sep 2017

Die Hälfte der Stellen bei Rockwell Automation könnte verschwinden. Am meisten betroffen wird Aarau. Die Angestellten Schweiz fordern eine Sicherung der Produktion in Aarau.

Der Industriekanton Aargau wird schon wieder durchgeschüttelt. Rockwell Automation überlegt sich, rund die Hälfte der etwa 500 Stellen in der Schweiz abzubauen. Betroffen sein soll die Produktion in Aarau. Entlassungen soll es ab Mitte 2018 geben, die Hauptwelle ist 2019 zu erwarten, 2020 soll der Prozess abgeschlossen sein. Ein Teil der Stellen könnte nach Polen respektive China verlagert werden.

Der Stellenabbau scheint bei Rockwell Automation System zu haben. In den letzten Jahren gab es zwar keine Massenentlassung, die Anzahl Stellen reduzierte sich schleichend, aber regelmässig. Dies scheint dem Rockwell-Management noch nicht zu genügen, darum hat es jetzt den Vorschlaghammer ausgepackt.

Begründet wird die Massnahme mit einer neue Produktionsstrategie und einer Verbesserung der Kostenwettbewerbsfähigkeit. Bei den Produkten gebe es einen grossen Erneuerungsbedarf. Leider hat das Management es verpasst, diesen rechtzeitig an die Hand zu nehmen und sieht sich jetzt zu schmerzhaften Massnahmen gezwungen. Das Motiv der Kostenwettbewerbsfähigkeit finden die Angestellten Schweiz schwierig nachzuvollziehen. Der Schweizer Standort ist nämlich produktiv und gewinnbringend. Der Verband wird den Verdacht nicht los, dass auf dem Buckel der Angestellten lediglich die Rendite maximiert werden soll. Das Schicksal der dabei auf der Strecke bleibenden Arbeitskräfte scheint keine Rolle zu spielen. Ebenso wenig die Qualität der Produkte, die durch einen solchen Radikalschnitt bestimmt leiden wird.

Die Angestellten Schweiz befürchten, dass es zu Härtefällen kommen könnte, da gerade in der Produktion Menschen arbeiten, die kaum oder schon lange keine Weiterbildung mehr genossen haben.

Die Angestellten Schweiz fordern das Management von Rockwell auf, in einer ersten Phase zusammen mit der Arbeitnehmervertretung und den Verbänden alle Möglichkeiten zu prüfen, um den Produktionsstandort und damit die Stellen in der Schweiz zu sichern. Weiter fordern die Angestellten Schweiz ein klares und langfristiges Bekenntnis zum Standort Schweiz. Es wäre nämlich schade, wenn Rockwell Automation das Verkaufsargument „Swiss made“ aufgeben würde.

Gefordert ist nun auch die Politik des Kantons Aargau und der Stadt Aarau. Sie muss sich aktiv für den Werkplatz in der Hauptstadt einsetzen.

Für Rückfragen:

Korab Macula, Kollektives Arbeitsrecht und Sozialpartnerschaft, Angestellte Schweiz, Tel. 079 798 68 19

Hansjörg Schmid, Kommunikation Angestellte Schweiz, 044 360 11 21, 076 443 40 40

 

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