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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Schweizer Maschinenindustrie ist fit und wettbewerbsfähig

Montag, 12. Sep 2005

BAK Basel hat im Auftrag der Sozialpartner der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) in der Studie "Die Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie vor der Herausforderung der EU-Osterweiterung" die Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf den Werkplatz Schweiz untersucht.

Sie zeigt die MEM-Industrie in guter Verfassung. Damit dies so bleibt, fordern die Angestellten Schweiz VSAM die Arbeitgeber auf, in die Verbesserung der Produktionsmittel und der Prozesse, vor allem aber in die Mitarbeitenden zu investieren. Die Sozialpartner der MEM-Industrie sind sich bewusst, dass die EU-Osterweiterung weit reichende Auswirkungen auf die Entwicklung des Werkplatzes Schweiz haben wird.

Die von der BAK Basel im Auftrag der Sozialpartner der schweizerischen MEM-Industrie erstellte Studie analysiert die Frage, wie die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer MEM-Industrie gegenüber derjenigen in den neuen EU-Mitgliedstaaten zu beurteilen ist.

Aus der Studie resultieren folgende Kernaussagen:

  • Die Investitionsgüterindustrie hat in der Schweiz eine höhere Bedeutung, aber ein geringeres Wachstum als in den neuen EU-Ost-Ländern.
  • Die Lohnstückkosten in der Schweiz 2003 liegen 20% über dem Schnitt der EU-Ost-Länder.
  • Die Arbeitskosten blieben in der Schweiz zwischen 1995 und 2004 praktisch konstant. In den EU-Ländern nahmen sie im selben Zeitraum um beinahe 8% zu.
  • Die EU-Ost-Länder weisen viel stärkere regionale Unterschiede als Westeuropa und insbesondere die Schweiz aus.
  • Die Standortfaktoren Innovationsfähigkeit, Unternehmensbesteuerung, Regulierung der Produkt- und Arbeitsmärkte und die Qualität der Infrastruktur sind in der Schweiz im Vergleich zu den EU-Ost-Ländern klar vorteilhaft.
  • Mit einer hohen Aussenhandelsverflechtung und einer hohen Investitionsquote sind die EU-Ost-Länder für die Schweizer MEM-Industrie ein potentieller Wachstumsmarkt.

 

Basierend auf der Studie ziehen die Sozialpartner Folgerungen und fassen Massnahmen ins Auge, um die Voraussetzungen für einen starken Werkplatz Schweiz zu schaffen.

Jetzt an den richtigen Orten investieren

Für die Angestellten Schweiz VSAM zeigt die Studie auf, dass die Schweizer MEM-Industrie fitter und wettbewerbsfähiger ist, als es in den letzten Jahren den Anschein machen mochte. Sie hat gute Chancen mit innovativen, qualitativ hoch stehenden, kundenspezifischen, margenstarken Produkten, die termingerecht geliefert werden können. Schwierig hingegen ist es bei voll standardisierten, optimierten Produktionsprozessen und Massenprodukten ? dort kann sich eine Auslagerung allenfalls aufdrängen. Dies ist dann eine Chance für den Werkplatz Schweiz, wenn das Produktions- und Entwicklungs-Know-how erhalten und für innovative, neue Produkte und Herstellungsprozesse genutzt wird. Eine Auslagerung ins Ausland muss genau und umfassend geplant werden, sonst ist ein Misserfolg (mit hohen Kosten!) programmiert und es muss zurück in die Schweiz verlagert werden ? was in 1 von 4 Fällen tatsächlich geschieht.

Damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen der MEM-Industrie erhalten werden kann, sind die Arbeitgeber nun aufgefordert, an den richtigen Orten zu investieren:

  • Absolut zentral ist die hohe Verfügbarkeit von gut qualifizierten Mitarbeitenden am Standort Schweiz. Sie müssen daher permanent weiter gebildet werden, damit sie arbeitsmarktfähig bleiben (oder werden).
  • Bei Restrukturierungen dürfen die Betroffenen nicht allein gelassen werden. Vielmehr müssen sie frühzeitig informiert und bei der Suche nach einem neuen Job aktiv unterstützt werden, v.a. durch Betriebliche Arbeitsmarktzentren.
  • Die Produktionsmittel müssen ? jour gehalten werden, damit Produktivität und Lohnstückkosten stimmen.
  • Durch eine gut strukturierte Marketing-, Verkaufs- und Entwicklungsorganisation muss grosse Kundennähe geschaffen werden.
  • Als Ziel muss die Produktivität kontinuierlich gesteigert werden.
  • Die Unternehmen sind solide zu finanzieren. D.h. genügend Eigenkapital und eine nachhaltige Finanzstrategie im Interesse aller Stakeholder.

Wenn es gelingt, diese Punkte weiterhin umzusetzen, dann sehen die Angestellten Schweiz VSAM die Zukunft der Schweizer MEM-Industrie (weiterhin) positiv.

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