JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Ohne JavaScript funktioniert die Website nicht korrekt.

Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
Schliessen
  • teaser schmal rotharige

... für einen Mittelstand mit Zukunft

Swissmetal: Angestellte Schweiz gegen Streik und gegen Schliessung

Donnerstag, 23. Mär 2006

Die Angestellten Schweiz hatten, wie die Mitarbeitenden des Swissmetal-Werks in Dornach, zwar immer Verständnis für die Situation der Mitarbeitenden in Reconvilier, aber kein Verständnis dafür, dass diese direkt zum Mittel des Streiks griffen.

Vielmehr hätte der legale Lösungsweg, wie ihn der Gesamtarbeitsvertrag der Maschinenindustrie vorgibt, bessere Einwirkungsmöglichkeiten gegeben: Nämlich Verbandsverhandlungen und die Anrufung eines Schiedsgerichts. Leider entwickelten sich die Dinge mit einer hohen Dynamik in eine andere Richtung. Erst mit der Mediation, an der auch die Angestellten Schweiz beteiligt sind, kehrte man wieder auf einen konstruktiven Pfad zurück. Jetzt gilt es, nachhaltige Lösungen zu finden, ohne sich in Ideologie zu verbohren.

Die Angestellten Schweiz verurteilen aber ganz klar auch das provokative Verhalten und die Strategie des Swissmetal-Managements. Für die berechtigten Anliegen der Mitarbeitenden und Kader in Reconvilier zeigte es keine Sensibilität. Der überstürzte Zukauf eines Werks in Deutschland, das praktisch die selbe Produktepalette anbietet wie Reconvilier, und die Ankündigung der Entlassung von über 180 Mitarbeitenden in Reconvilier, ist ein Schlag ins Gesicht der dortigen Angestellten. Der Verdacht, dass Reconvilier gezielt herunter gefahren werden soll, drängt sich stark in den Vordergrund. Das darf aber nicht das Ziel sein, denn Reconvilier ist nachweislich ein gesundes, wirtschaftliches Werk, das Topqualität liefert. Wenn Swissmetal daran nicht mehr interessiert ist, soll sie es verkaufen oder verselbständigen – aber bitte in einem lebensfähigen, gesunden und integralen Zustand! Es dürfen zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall Filetstücke herausgeschnitten werden. Statt Mitarbeitende jetzt zu entlassen, sollen sie bei der Stange gehalten werden. Die von den Angestellten beantragte Kurzarbeit sowie die Möglichkeit eines Pilotprojektes gemäss Arbeitslosengesetz (Art. 75a) sind seriös zu prüfen.

Eine Loslösung des Werks Reconvilier von Swissmetal wäre nach Ansicht der Angestellten Schweiz die optimale Lösung sowohl für die Mitarbeitenden in Reconvilier als auch für Swissmetal – beide Seiten wären ihre Sorgen los. Die Angestellten Schweiz plädieren dafür, diesen Befreiungsschlag zu wagen und unterstützen entsprechende Bemühungen.

Für Rückfragen:
Christof Burkard, Leiter Rechtsabteilung Angestellte Schweiz, 044 360 11 54, 079 798 68 41

Login
Kontakt
Suchen