JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Ohne JavaScript funktioniert die Website nicht korrekt.

Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
Schliessen
  • teaser schmal rotharige

... für einen Mittelstand mit Zukunft

Wer hat Angst vor dem Roboter?

Freitag, 15. Feb 2019

Die Angestellten Schweiz haben anlässlich ihres 100-Jahr-Jubiläums Roboter Pepper als Mitglied aufgenommen. Der Verband wollte nun herausfinden, wie es um die Akzeptanz der Roboter bei der Bevölkerung, insbesondere am Arbeitsplatz, steht. Er hat bei Demoscope eine Befragung in Auftrag gegeben. Die Resultate sind aufschlussreich und teilweise überraschend.

Die Roboter sind unter uns. Praktisch jeder Mensch in unserem Land ist schon mit Robotern in Kontakt gekommen und hat sich mit solchen ausgetauscht. Meist nicht mit humanoiden Robotern wie Pepper, aber sicher mit einem Bot wie dem Assistenzsystem auf dem Smartphone oder auf einer Helpline.

In unserem Bewusstsein sind die Roboter jedoch noch nicht so richtig angekommen. Diesen Schluss kann man ziehen, wenn man die Resultate der Befragung analysiert. Zu vielen der gestellten Fragen hat ein auffällig grosser Teil der Befragten keine Meinung oder weiss keine Antwort. Offenbar hat sich ein grosser Teil der Bevölkerung noch kaum damit beschäftigt, was Roboter in unserem (Arbeits-)Alltag bedeuten.

Roboter als Berater ja, aber sicher nicht als Chef

Wir Menschen lassen uns von Robotern wie Pepper nicht alles gefallen. Eine Auskunft von einem solchen findet jede(r) Zweite OK. Einen Roboter als Buschauffeur können sich nur noch 28% vorstellen. Mit einem Roboter im Team zusammenarbeiten wollen lediglich 16%. In der Pflege würden 15% einen Roboter akzeptieren. Ganz hört der Spass bei der Frage nach einem Roboter als Chef auf, 99 von 100 Befragten sagen dazu klar Nein. Junge (15-34 Jahre) und höher gebildete Menschen sind bezüglich der Interaktion mit Robotern deutlich positiver eingestellt.

Roboter sollen sich ethisch verhalten

Eine klare Mehrheit von 56% der Befragten ist der Meinung, dass Roboter so programmiert werden müssen, dass sie sich ethisch korrekt verhalten. 17% finden auch, dass man die Roboter für ihr Verhalten rechtlich belangen können soll. Interessant ist, dass gerade die roboteraffine junge Bevölkerungsgruppe moralische Maschinen will (68%). Bei der Gruppe der 35- bis 54-Järigen ist der Wert mit 52% deutlich tiefer.

Ein knappes Drittel ist der Ansicht, dass Roboter auf den durch sie erzielten Gewinnen Steuern zu entrichten hätten, ein Fünftel würde auch Sozialabgaben einfordern.

Grosse Angst um Arbeitsplätze

Die Angst, dass arbeitende Roboter mehr Stellen vernichten, als sie schaffen, ist verbreitet: 55% der Befragten glauben dies. Nur 11% erwarten, dass mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, als wegfallen. 26% gehen davon aus, dass es so bleibt, wie es ist. Weiter glauben 52%, dass sie dank der Roboter von Routinearbeit entlastet werden, andererseits erwarten 38%, dass die Anforderungen an die Arbeit steigen werden.

„Die Demoscope-Umfrage zeigt, dass beim Thema Roboter in der Bevölkerung noch eine gewisse Hilflosigkeit und Skepsis vorhanden sind, was sich in diffusen Ängsten äussern kann“, sagt Stefan Studer, Geschäftsführer der Angestellten Schweiz. Er betont: „Die Digitalisierung ist schon seit Jahren ein Kernthema des Verbandes. Wir wollen unsere Mitglieder sensibilisieren und auf das vorbereiten, was auf sie zukommt. Sie sollen die Chancen der Digitalisierung nutzen können und keine Angst davor haben müssen.“

Eine grafische Darstellung der wichtigsten Resultate der Umfrage finden Sie hier.

Die Resultate der Umfrage der Angestellten Schweiz und von Demoscope wurden heute Nachmittag bereits im Blick und auf Le Temps online publiziert.

Für Rückfragen:

Stefan Studer, Geschäftsführer Angestellte Schweiz, Tel. 044 360 11 41

Hansjörg Schmid, Kommunikation Angestellte Schweiz, Tel. 044 360 11 21

Virginie Jaquet, Kommunikation Angestellte Schweiz, Tel. 044 360 11 43

Die Angestellten Schweiz sind seit 100 Jahren die Stimme der Angestellten aus dem Mittelstand und vertreten deren Interessen in der Politik wie in Unternehmen.

Der Verband setzt sich sozialpartnerschaftlich, konstruktiv und zuverlässig für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und sichere Arbeitsplätze ein – zum Wohl von Gesellschaft und Wirtschaft.

Ihren Mitgliedern bieten die Angestellten Schweiz zudem ein umfassendes, auf persönliche Bedürfnisse angepasstes Angebot an Weiterbildungen, Beratungen, Dienstleistungen und Informationen – für das persönliche Weiterkommen jedes Einzelnen.

Weitere Informationen unter www.angestellte.ch

Ab dem 1. Dezember 2018 feiern wir unser 100-Jahr-Jubiläum mit besonderen Angeboten.

Login
Kontakt
Suchen