JavaScript ist in Ihrem Browser deaktiviert. Ohne JavaScript funktioniert die Website nicht korrekt.

Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
Schliessen
  • teaser schmal rotharige

... für einen Mittelstand mit Zukunft

Wirtschaftsprognosen rosig – Arbeitsplätze weg

Freitag, 27. Sep 2013

Wenn sogar das vorsichtige Staatssekretariat für Wirtschaft Seco mehr als einen Silberstreifen am Horizont sieht, dann muss der wirtschaftliche Aufschwung wirklich da sein. In der Industrie allerdings werden Arbeitsplätze abgebaut oder verlagert – bei gleichzeitigem Fachkräftemangel. Die Problematiken hängen zusammen und sie werden sich verheerend auswirken, wenn der Export, wie die Konjunkturforscher voraussagen, wieder anzieht.

Wenn die Angestellten Schweiz in einer Woche vier Mal zu einer Sozialpartnerinformation eingeladen werden, kann es sich nur um eine Krise oder eine Auslagerungswelle handeln. Aus der Krise sollten wir raus sein, die Konjunkturaussichten könnten nicht besser sein, Wachstum ist angesagt. Spätestens im nächsten Jahr dürfte, wie bereits die Binnenwirtschaft, auch der Export anziehen. Doch viele Industriebetriebe entlassen immer noch Angestellte. In dieser Woche wurden angekündigt:

  • Abbau von bis zu 12 Stellen bei der Ruag Amotec in Altdorf wegen Auftragsvergabe des Kunden ins Ausland.
  • 18 Stellen werden bei RWMS, ebenfalls in Altdorf, gestrichen. Grund sind fehlende Grossaufträge wegen der Schuldenlage in Europa und der sparenden Schweizer Armee.
  • Rieter hat im Jahresbericht 2012 bereits angekündigt, „an den etablierten Standorten die Kapazitäten anzupassen“ – dies, weil ein Wachstum vor allem in Asien erwartet werde. Abgebaut werden sollen rund 5% der Stellen, vor allem in der Schweiz. Das bei einem Gesamtergebnis von 9,3 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2013 und einer Ausschüttung von Dividenden im Umfang von 11,6 Millionen! Weitere Informationen sollen heute Abend folgen.
  • Bei Sulzer soll es gemäss einer Medienmeldung ebenfalls zu einem Stellenabbau kommen, weil Aufträge fehlen.

Grosser Schaden für den Werk- und Denkplatz Schweiz

Die Gründe für den Stellenabbau sind also mangelnde Aufträge und Auslagerung der Produktion in den Osten (Osteuropa oder Asien). Dieser Schritt ist aus Sicht der Angestellten Schweiz kurzsichtig und er hat gravierende Folgen. Mit dem Stellenabbau gehen in der Industrie wertvolle Arbeitsplätze verloren – viele unwiederbringlich. Damit verbunden ist ein schmerzhafter Know-how-Verlust. Das schadet dem Werk- und Denkplatz Schweiz. Dazu kommt: Die Branche macht sich mit dem Abbau und der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland bei jungen Menschen kurz vor der Berufsausbildung unattraktiv. Wer will Polymechaniker oder Maschinenbauer lernen, wenn die Stellenaussichten zweifelhaft sind? Diese Berufe sind für viele vielleicht noch dritte Wahl. 

Innehalten, Kräfte sammeln, in die Zukunft investieren

Die Angestellten Schweiz finden es leichtfertig und unverantwortlich, kurz vor dem Aufschwung noch Stellen abzubauen. Sie fordern die Arbeitgeber auf, jetzt innezuhalten. Die Unternehmen sollen sich auf die eigenen Stärken besinnen, ihre Kräfte sammeln und ihre Energie besser in neue Projekte und Produkte investieren. Dazu braucht es motivierte und zuverlässige Angestellte. Jetzt muss in den Unternehmen die Basis gelegt werden für den künftigen Erfolg.

 

Für Rückfragen:
Hansjörg Schmid, Kommunikation Angestellte Schweiz, 044 360 11 21,
Natel 076 443 40 40

Alois Düring (RWMS, Rieter) 052 202 68 54. Alois Düring steht ab ca. 17 Uhr auch für Auskünfte zu den Restrukturierungen bei Rieter zur Verfügung.

Login
Kontakt
Suchen