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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Zusammenfassung der Studie zur Situation des Mittelstandes in der Schweiz

Montag, 06. Dez 2010

Auswertung von Sekundärdaten, Literatur- und Dokumentenanalyse.

Die Ausgangslage
Im Zeitraum von 1970 bis 2000 ist der Anteil der Steuern und Sozialversicherungsbeiträge am schweizerischen Bruttoinlandprodukt, die so genannte Fiskalquote, deutlich gestiegen und die realen Einkommen dagegen kaum gewachsen.

Im Jahr 2005 hat eine Studie im Auftrag des Verbands «Angestellte Schweiz» festge¬stellt, dass den Schweizer Mittelstandshaushal¬ten im Jahr 2001 nach Abzug der Zwangsabga¬ben (Steuern und Sozialversicherungsbeiträge) und der periodischen Ausgaben (Miete, Hypo¬thekarzinse, Privatversicherungsprämien) kaum mehr Geld für Konsum und Freizeit als noch 1990 verblieben ist.
Seit 2000 ist die Fiskalquote konstant geblieben und die realen Einkommen sind mit 0.7 Prozent pro Jahr wieder deutlich stärker ge¬stiegen. Wie wirkt sich diese Entwicklung auf den Mittelstand aus?

Die Ergebnisse
Als Mittelstand werden in der vorliegenden Studie die mittleren 60 Prozent der Haushalte bezeichnet. Für einen Einpersonenhaushalt entspricht dies einem jährlichen Gesamteinkommen von 49'000 bzw. 116'000 Franken. Diese Einkommensgrenzen erhöhen sich für einen Paarhaushalt mit zwei Kindern auf 103'000 bzw. 244’000 Franken. Zur Vergleichbarkeit zwischen unterschiedlichen Haushaltstypen werden Äquivalenzziffern verwendet.

Die Gruppe der einkommensschwachen Haushalte (1. Fünftel) erreicht im Jahr 2008 einen Anteil von 9.8 Prozent am Bruttoeinkommen und 7.2 Prozent am kurzfristig verfügbaren Einkommen. Der Mittelstand (2. – 4. Fünftel) erzielt einen Anteil von 55.1 Prozent bzw. 55.5 Prozent am Gesamteinkommen und die einkommensstärksten Haushalte (5. Fünftel) einen Anteil von 35.2 Prozent bzw. 37.2 Prozent des kurzfristig verfügbaren Einkommens.

Zwischen 2001 und 2005 veränderten sich die Einkommensanteile der Haushalte kaum, der Gini-Koeffizient als Mass der Einkommensungleichheit lag zwischen 0.26 und 0.27.

Zwischen 2006 und 2008 konnten die einkommensstarken Haushalte (5. Quintil) ihre Anteile am gesamten Einkommen leicht erhöhen. Dies zu Lasten der einkommensschwachen Haushalte und des Mittelstandes. Die Haushalte des unteren und mittleren Mittelstandes (2. + 3. Quintil) verlieren zwischen 2006 und 2008 relativ betrachtet Einkommensanteile in der Höhe von 1 Prozent.

Die Einkommensungleichheit gemessen mit dem Gini-Koeffizienten nimmt zwischen 2006 und 2008 bei allen drei betrachteten Einkommensstufen zu. Die Einkommensunterschiede zwischen den Haushalten sind beim kurzfristig verfügbaren Einkommen mit einem Gini-Index von 0.33 am grössten. Es kann vermutet werden, dass der Mittelstand in der Schweiz in den letzten Jahren kleiner geworden ist, wie dies verschiedene Studien für Deutschland nachgewiesen haben. Der Mit¬telstand in Deutschland verdient relativ weniger als noch vor 10 Jahren.

Die Einkommensmobilität in der Schweiz ist relativ hoch. Rund jeder 10. Haushalt stieg in den 1990er Jahren aus dem Mittelstand im Verlauf eines Jahres ab, rund jeder 10. Haushalt auf. Fast jeder dritte einkommensschwache Haushalt stieg innerhalb eines Jahres in den Mittelstand oder in die Gruppe der einkommensstarken Haushalte auf. Ein Auf- oder Abstieg ist aber nicht definitiv, häufig wird in Folgejahren ein erneuter Auf- oder Abstieg erfolgen.

Die Belastung der Mittelstandshaushalte durch Steuern, Krankenversicherungsprämien und Wohnkosten kann von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich ausfallen. Die Belastung der mittleren Einkommen ist in städtischen Kantonen höher als in Agglomerationskantonen oder ländlichen Kantonen. Lohndaten für Grossregionen zeigen wesentliche Unterschiede des Lohnniveaus respektive der Erwerbsmöglichkeiten in der Schweiz.

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