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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Coronavirus: Einfluss der Massnahmen des Bundesrats vom 28. Oktober 2020 auf das Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

Donnerstag, 29. Okt 2020

Der Bundesrat hat an der Sitzung vom 28. Oktober 2020 weitere schweizweite Massnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus ergriffen. Die Massnahmen gelten ab Donnerstag, 29. Oktober 2020 und sind nicht befristet. Arbeits- und sozialversicherungsrechtlich bringen die neuen Massnahmen folgende Veränderungen mit sich:

Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Neu gilt bundesweit eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz. Gemäss Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie muss in Innenräumen jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer eine Gesichtsmaske tragen.

Diese Pflicht gilt nicht für:

a. Arbeitsbereiche, in denen der Abstand zwischen den Arbeitsplätzen eingehalten werden kann, namentlich in abgetrennten Räumen;

b. Tätigkeiten, bei denen aus Sicherheitsgründen oder aufgrund der Art der Tätigkeit keine Maske getragen werden kann;

c. Personen, die nachweisen können, dass sie aus besonderen Gründen, insbesondere medizinischen, keine Gesichtsmasken tragen können.

Die Arbeitgeber sind des Weiteren verpflichtet weitere Massnahmen gemäss dem STOP-Prinzip (Substitution, technische Massnahmen, organisatorische Massnahmen, persönliche Schutzausrüstung) zu treffen. Mögliche Massnahmen sind namentlich die physische Trennung, getrennte Teams oder das Tragen von Gesichtsmasken in Aussenbereichen oder in Fahrzeugen.

Die Arbeitgeber sollen zudem soweit möglich Homeoffice anweisen.

Ausweitung Anspruchsgruppen der Kurzarbeit

Ab dem 1. September 2020 war die Mehrheit der ausserordentlichen Corona Massnahmen (siehe unser Corona-Artikel vom 27. Mai 2020) betreffend der Kurzarbeitsentschädigung entfallen und es erfolgte die Rückkehr zum ursprünglichen System der Kurzarbeitsentschädigung. Durch die Massnahmen des Bundesrats vom 28. Oktober 2020 wurde die Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung jetzt wiederum dahin geändert, dass Mitarbeitende auf Abruf in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis wieder Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung haben. Die Änderung tritt rückwirkend ab 1. September 2020 in Kraft.

Reisetätigkeit von Geschäftsreisenden

Angepasst werden auch die Ausnahmebestimmungen für Geschäftsreisende. Geschäftsreisende sind von der Pflicht zur Quarantäne ausgenommen, wenn sie aus wichtigen beruflichen Gründen und ohne Möglichkeit eines Aufschubs in die Schweiz einreisen. Zudem wird die Regel, dass solche Reisen höchstens fünf Tage dauern dürfen, aufgehoben.

lic. iur. Gila Fröhlich, Sozialversicherungsfachfrau, Rechtskonsulentin Angestellte Schweiz

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