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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Die Schule/Kita ist bis auf Weiteres zu. Wie lange kann ich wegen Kinderbetreuung der Arbeit fernbleiben?

Montag, 16. Mär 2020

Die Lage verändert sich schnell! Dieser Artikel datiert vom 16. März 2020 und enthält teilweise Auskunft, die nicht mehr aktuell ist. In der Woche vom 30.3.-5.4. wird ein aktuellerer Artikel über Kinderbetreuung veröffentlicht. Danke für Ihr Verständnis. Ihr AS-Rechtsdienst.

Als Mitglied der Angestellten Schweiz beraten wir Sie umfassend in rechtlichen Fragen. Unseren Rechtsdienst erreichen Sie per Mail oder über Telefon 044 360 11 11

 

Gemäss Arbeitsgesetz und gefestigter Praxis haben Arbeitnehmende Anspruch auf 1 bis 3 Tage, um eine zumutbare Drittbetreuung zu organisieren. Da das Betreuen die Erfüllung einer gesetzlichen elterlichen Pflicht darstellt, bleibt der Lohn geschuldet.

Haushalte mit zwei Elternteilen, die beide arbeiten, sind gut beraten, die jeweiligen Tage nicht gleichzeitig zu beziehen, damit sie bei Bedarf bis zu 6 Tagen beziehen können und den Bezug den betrieblichen Bedürfnissen besser anpassen können.

Die Regel ist nicht absolut: Kann innerhalb von dieser Frist keine genügende Kindesbetreuung sichergestellt werden, so verlängert sich der Anspruch.

Von beiden Parteien kann hier allerdings gesunder Menschenverstand erwartet werden: Arbeitnehmende sollen wiederum nach Möglichkeiten schauen, die Aufrechterhaltung des Betriebs sicherzustellen, namentlich durch klare Kommunikation und flexibles Arbeiten. Arbeitgebende sollen einsehen, dass die Organisation einer Drittbetreuung komplizierter ist, wenn der Grossteil des Angebots auf dem Markt soeben geschlossen wird und wenn namentlich Grosseltern, die über 65 Jahre alt sind, die Betreuung nicht übernehmen sollen.

Bonusfrage: Wie organisiere ich die Drittbetreuung?

Eine Zauberlösung gibt es nicht. Trotzdem wollen wir ein paar Tipps geben. Sie stützen sich auf die ersten Erfahrungen der Mitarbeitenden von Angestellte Schweiz. Auf unserer Social Media Plattform können Sie gerne weitere Tipps verbreiten und tauschen.

Nun, wenn Sie es nicht bereits gemacht haben: Besprechen Sie mit Bekannten, ob in Ihrer Nachbarschaft eine Lösung organisiert wird (bspw. Tagesmütter oder -väter für feste, kleinere Kindergruppen; Solidaritätsgruppen). Prüfen Sie, ob die Kita oder Schule eine Notlösung organisiert. Ebenfalls, ob das Personal der Kita oder Schule, welches jetzt möglicherweise weniger beschäftigt ist, eine solche Lösung im kleineren Rahmen organisieren kann. Insbesondere in Haushalten mit zwei Elternteilen, die flexibel arbeiten können, lohnt es sich, die Arbeitszeiten und das Home-Office abzusprechen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen gute Gesundheit!

Ihre Angestellten Schweiz

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