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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Durchführung von Generalversammlungen während der Corona-Krise

Dienstag, 02. Jun 2020

Bitte beachten Sie das Publikationsdatum des nachfolgenden Rechtsbeitrags. (Gesetzliche) Änderungen nach diesem Datum sind im Rechtsbeitrag nicht berücksichtigt. Falls Sie eine Beratung zu diesem Thema wünschen, wenden Sie sich bitte direkt an die Angestellten Schweiz.

Das Frühjahr ist die Zeit der Generalversammlungen. Wie können diese noch durchgeführt werden? Auf was ist zu achten?

Die meisten Vereine sehen in ihren Statuten vor, dass die jährliche Generalversammlung im ersten Halbjahr des Kalenderjahres stattzufinden hat. Angesichts der aktuellen Situation um das Coronavirus stellt sich für Vereine die Frage, welche Möglichkeiten sie haben bezüglich der Durchführung ihrer Generalversammlung.

Vom 17. März 2020 bis am 6. Juni 2020 sind private und öffentliche Veranstaltungen einschliesslich Vereinsaktivitäten verboten. In diesem Zeitraum angesetzte Generalversammlungen dürfen aufgrund des Verbots des Bundesrates nicht in physischer Form durchgeführt werden. Der Verein kann in dieser Situation die Generalversammlung entweder ersatzlos absagen, die Generalversammlung verschieben oder eine nicht-physische Generalversammlung mit alternativen Mitteln durchführen.

Normalerweise müsste ein Verein eine statutarische Grundlage für Ersatzformen zur physischen Generalversammlung haben. Gestützt auf Art. 6b Verordnung 2 des Bundesrates über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus können Vereine jedoch vorübergehend auch ohne statutarische Grundlage eine nicht-physische Versammlung mit alternativen Mitteln durchzuführen. In Frage kommen die Online-Versammlung oder die schriftliche Beschlussfassung. Lässt der Vorstand mit alternativen Mitteln über ein wichtiges Geschäft Beschluss fassen, so ist sicherzustellen, dass die Mitglieder ihre Mitgliederrechte abgesehen von der physischen Versammlung möglichst uneingeschränkt wahrnehmen können.

Am 27. Mai 2020 hat der Bundesrat beschlossen, dass die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ab dem 6. Juni 2020 weitgehend gelockert werden. Unter anderem sind auch öffentliche und private Veranstaltungen mit maximal 300 Personen, wozu auch Vereinsaktivitäten und Generalversammlungen zählen, wieder erlaubt. Der Veranstalter muss bei der Durchführung einer entsprechenden Veranstaltung ein Schutzkonzept vorweisen können, welches das Risiko einer potenziellen Ansteckung der Teilnehmenden minimiert. Die Angestellten Schweiz beraten Sie diesbezüglich gerne.

Caroline Hasler, Rechtsanwältin Angestellte Schweiz

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