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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

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  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
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Mitgliederbeitrag

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    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Ferienverbot in Risikogebieten während der Corona-Zeit?

Mittwoch, 06. Mai 2020

Fassen Sie Ferien im Ausland ins Auge? Gar in einem von Corona stark betroffenen Land? Dann informieren Sie sich in diesem Rechtsartikel, was erlaubt ist und was allfällige Konsequenzen Ihrer Reise sind.

Seit Jahren besuche ich während den Sommerferien mein Heimatland Italien, wo auch viele meiner Verwandten leben. Darf mir dies mein Arbeitgeber dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie verbieten? Darf er seinen Arbeitnehmenden überhaupt verbieten, in von Corona gefährdete Länder zu reisen?

Trotz der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers gegenüber seinen Arbeitnehmenden darf er diesen nicht verbieten, Reisen in Risikoländer anzutreten. Dies auch dann nicht, wenn er vermeiden will, dass sich der Corona-Virus innerhalb des Unternehmens verbreitet. Das Verbot des Arbeitgebers, gewisse Länder zu bereisen, würde einen unerlaubten Eingriff in die Privatsphäre der Arbeitnehmenden darstellen.

Kann der Arbeitgeber nach solchen Reisen anordnen, dass die Angestellten nicht mehr am Arbeitsplatz erscheinen dürfen? Wäre diese Abwesenheitszeit bezahlt?

Nach der Rückkehr seiner Angestellten aus Ländern mit hohem Ansteckungsrisiko kann der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern untersagen, am Arbeitsplatz zu erscheinen. Er muss ihnen aber während der verordneten Abwesenheit den Lohn ausrichten.

Müssen sich die Angestellten ein Selbstverschulden anrechnen lassen, wenn sie entgegen der Weisung des Arbeitgebers in Länder reisen, in denen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht und sie sich dabei mit dem Coronavirus anstecken?

Gelingt dem Arbeitgeber der Nachweis, dass sich der Arbeitnehmer entgegen seiner Weisung einer konkreten und ernsthaften Gefahr ausgesetzt hat, wäre ein Selbstverschulden gegeben. Bei schwerem Selbstverschulden wäre es möglich, dass der Arbeitgeber den Lohnanspruch kürzen oder in Extremfällen sogar ganz einstellen kann.

Gila Fröhlich, Rechtskonsulentin Angestellte Schweiz

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