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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
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Konkurs des Arbeitgebers: Worauf achten?

Freitag, 26. Jun 2020

Die coronabedingte wirtschaftliche Krise gefährdet Unternehmen. Der Bundesrat hat zwar Massnahmen zur Vermeidung damit verbundener Konkurse und Arbeitsplatzverluste verabschiedet. Nichtsdestotrotz fragen sich viele Angestellte, wie sie reagieren müssen, wenn ihr Arbeitgeber von einer solchen Situation getroffen wird. Das Wesentliche in Kürze.

Ohne Lohn, keine Arbeit

Bevor ein Unternehmen offiziell konkurs geht, kann es oft die Löhne nicht mehr vollumfänglich zahlen. Das wirksamste Instrument für Angestellte ist in einem solchen Fall eine Lohnmahnung mit kurzer Fristansetzung. In der Mahnung behält man sich vor, bei Nichterfüllung die Arbeit einzustellen. Ist der Arbeitgeber zahlungsunfähig, so empfiehlt sich, die Leistung von Sicherheiten (bspw. eine Bankgarantie) für künftige Lohnforderungen in derselben Frist zu verlangen. Andere Instrumente, die Angestellten zur Verfügung stehen, sind Betreibungen sowie, je nach Einzelfall, die ordentliche oder fristlose Kündigung. Die Betreibung wird spätestens dann unumgänglich, wenn der Mitarbeitende eine Insolvenzentschädigung beantragen will. Ohne Betreibung wird eine solche Entschädigung nicht ausbezahlt. Die fristlose Kündigung empfiehlt sich nur in Ausnahmefällen. Für individuelle Beratung steht unser Rechtsdienst gerne zur Verfügung.

Ohne Lohn, Anspruch auf Insolvenzentschädigung

Kann der Arbeitgeber die Lage weiterhin nicht verbessern, so geht er unter Umstände Konkurs. Mitarbeitende können dann innert 60 Tagen bei der kantonalen Arbeitslosenkasse am Sitz des Unternehmens Insolvenzentschädigung beantragen. Diese Entschädigung soll offene Lohnforderungen der letzten vier Monaten vor dem Konkurs decken.

Weitere Auskunft über die verschiedenen Szenarien, in welchen Sie Anspruch auf eine Insolvenzentschädigung haben sowie über die Lohnbestandteile, die gedeckt sind, finden Sie auf der Webseite des SECO über die Arbeitslosenversicherung.

Keine automatische Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Der Konkurs des Arbeitgebers führt nicht automatisch zur Beendigung des Arbeitsvertrags. In der Praxis entscheidet sich die Konkursverwaltung häufig dafür, die Arbeitsverträge ordentlich zu kündigen. In einem solchen Fall empfiehlt sich die sofortige Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung.

Pierre Derivaz, Rechtsanwalt, Angestellte Schweiz

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