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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

Nachhaltigkeit beginnt beim Einzelnen

Mittwoch, 30. Okt 2019

Die Angestellten Schweiz sind der Nachhaltigkeit und dem Schutz der Umwelt verpflichtet. Rechtsanwältin Caroline Hasler schildert, was sie und ihre Arbeitskolleg*innen täglich dafür tun.

Eines hat mich regelmässig geärgert: Wenn mich die immer gleiche Verkäuferin im Take Away unweit meines Arbeitsortes jedes Mal gefragt hat, ob ich für meinen Einkauf eine Tasche möchte. Oft hatte sie diese schon gezückt oder mein Mittagessen bereits darin verstaut. Nein, ich will nie eine Tasche! Ich nehme selber eine mit, die ich viele Male verwenden kann und nicht gleich nach dem Einkauf wieder wegwerfe.

Abfall vermeiden

Abfall gibt es auch, weil die Take-away-Menüs meist in Wegwerf-Behältnisse verpackt werden – sei es Plastik, Styropor oder Karton. Auch um diesen zu vermeiden haben ich und meine Arbeitskolleg*innen eine Lösung gefunden – zumindest wenn es um Essen geht, das man sich an einem Buffet selber schöpfen kann. Wir nehmen ganz einfach unseren eigenen Teller aus dem Büro mit, den man nachher abwaschen und wieder verwenden kann. Eine gute Lösung sind auch verschliessbare Behältnisse, welche diverse Take Aways heute anbieten und die ebenfalls wieder verwendet werden können.

Ich finde, man sollte als Konsument*in von den Anbietern viel stärker Produkte einfordern, die möglichst ohne Einwegverpackung auskommen. Denn nur so kann das Ziel 12 der UNO-Agenda 2030 erreicht werden: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen. Als Konsument*in kann man dies insbesondere durch das eigene Kaufverhalten beeinflussen.

Beim Essen kommt es aber nicht nur auf die Verpackung an. Auch bei der Wahl des Essens kann man Gutes für die Umwelt und letztlich auch für die eigene Gesundheit tun. Ich setze dabei auf wenig Fleisch und viel saisonale und regionale Gemüse und Früchte.

Energie sparen

Wie alle meine Arbeitskolleg*innen wohne ich nicht in Olten, dem Sitz der Angestellten Schweiz. Zum Glück ist Olten aber von überall her gut mit dem Zug zu erreichen und die Büros sind gleich neben dem Bahnhof. Für meinen Arbeitsweg, aber auch die geschäftlichen Reisen, benutze ich wie fast alle Arbeitskolleg*innen darum die umweltfreundliche Bahn. Unnötiges Reisen erspare ich mir auch durch Homeoffice.

Wie die meisten Leute reise ich gerne in andere Länder. Wenn sie mit dem Zug erreichbar sind, ist diese Wahl gesetzt. Auf Flugreisen verzichten möchte ich nicht vollständig, aber es muss bei weitem nicht jedes Jahr sein.

Dank neuer, superisolierter Fenster brauche ich in meinem Büro die Heizung nicht stark aufzudrehen. Am Wochenende wird die Heizung selbstverständlich abgeschaltet oder stark reduziert. Und damit in unserem Mehrpersonenbüro immer gute Luft herrscht, lüften meine Arbeitskolleg*innen und ich regelmässig, aber nicht im Dauerdurchzug. Denn dies verschwendet ebenfalls unnötig Energie.

Mitmachen!

Dass sich mein Arbeitgeber Angestellte Schweiz der Nachhaltigkeit verpflichtet, kann ich voll und ganz unterstützen, weil es mit meinen eigenen Zielen übereinstimmt. Auch der Verband verbessert seine Umweltbilanz mit grösseren und kleineren Massnahmen stetig. Jüngstes Beispiel ist eine neue Folie aus rezykliertem Material für das Mitgliedermagazin Apunto, die ab nächstem Jahr verwendet wird.

In diesem Beitrag habe ich meine persönlichen Beiträge zur Bekämpfung des Klimawandels (Ziel 13 der UNO-Agenda 2030) geschildert. Im Einzelnen mögen sie klein sein, aber in der Summe sind sie wirkungsvoll – vor allem, wenn ganz viele andere Menschen auch mitmachen. Dazu möchte ich Sie ermuntern, liebe Leserinnen und Leser!

Caroline Hasler, Rechtsanwältin Angestellte Schweiz

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