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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
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  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
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Wissenswertes zu den verschiedenen Lohnarten

Donnerstag, 25. Aug 2022
Jeden Monat erbringst du deine Arbeitsleistung. Im Gegenzug zahlt dir dein Arbeitgeber ein Gehalt. Für die meisten ist dieses Gehalt ein fester Betrag, der im Arbeitsvertrag genau festgelegt ist. Einige erhalten auch einen variablen Anteil, Gratifikationen oder Boni. In diesem Artikel zeigen wir auf, wie das Recht zwischen den verschiedenen Lohnarten unterscheidet und was dies für dich bedeutet.

 

Der Lohn ist ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsvertrags. Es muss die Hauptquelle der Vergütung sein. Der Lohn kann einen variablen Anteil enthalten, der von objektiven Faktoren wie dem Gewinn oder dem Umsatz abhängt.
 
Die Vergütung kann durch eine Gratifikation ergänzt werden, die zumindest teilweise (manchmal auch vollständig) vom Ermessen des Arbeitgebers abhängt. Gegenüber dem Lohn muss diese Gratifikation immer eine zweitrangige Bedeutung haben. Das Bundesgericht unterscheidet zwei Arten von Gratifikationen: solche, die geschuldet sind, und solche, die rein freiwillig ausgerichtet werden.
 
„Bonus“ ist gesetzlich nicht definiert
Der Begriff «Bonus», der in der Praxis häufig verwendet wird, ist im Gesetz nicht definiert. Wenn sie sich mit Boni auseinandersetzen, fragen sich die Jurist*innen systematisch, womit sie es zu tun haben: mit einem variablen Lohnbestandteil, einer geschuldeten Gratifikation oder einer vollständig freiwilligen Gratifikation.
 
Wenn die Parteien vereinbart haben, dass ein Bonus gezahlt wird und dessen Höhe anhand objektiver Kriterien bestimmbar ist, handelt es sich aus juristischer Sicht um variablen Lohn. Dem Arbeitgeber sind die Hände gebunden und er muss den Bonus gemäss den Kriterien entrichten.
 
Regelmässig gezahlter Bonus wird zur geschuldeten Gratifikation
Wenn die Ausrichtung einer Gratifikation grundsätzlich vereinbart wurde und dem Arbeitgeber nur hinsichtlich des Betrags ein Ermessen verbleibt, liegt eine geschuldete Gratifikation vor. Die Herausforderung besteht einzig darin, den Betrag festzulegen. Ein regelmässig gezahlter Bonus (in mindestens drei aufeinanderfolgenden Jahren und ohne Vorbehalt) wird ebenfalls als geschuldete Gratifikation betrachtet. Christine Sattiva, Rechtsanwältin und Arbeitsrechtsexpertin, schreibt: «In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass der Bonus nach Treu und Glaube stillschweigend vereinbart wird, unabhängig davon, ob seine Höhe immer gleich ist oder nicht: Es handelt sich also um eine Gratifikation, auf die der Arbeitnehmer Anspruch hat.»
 
Wenn weder der Grundsatz noch die Höhe der Gratifikation vertraglich vereinbart wurden, sondern der Arbeitgeber sich immer alle Freiheiten vorbehalten hat, verbleibt die Gratifikation in seinem alleinigen Ermessen.
 
Zusammenfassend lässt sich sagen: Zwar verdient jede Arbeit ihren Lohn, das Schweizer Recht lässt den Parteien aber dennoch viel Freiheit, die Bedingungen zu vereinbaren. Bei den variablen Anteilen lässt es sogar eine gewisse Willkür zu.
 
Hast du rechtliche Fragen zu deinem Salär? Der Rechtsdienst von Angestellte Schweiz hilft dir gerne weiter.
 
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