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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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... für einen Mittelstand mit Zukunft

2021: Neuerungen im Sozialversicherungsrecht

Montag, 04. Jan 2021

2021 hat begonnen – was bringt es uns? Wie Sie wahrscheinlich auch, können die Jurist*innen des Rechtsdienstes der Angestellten Schweiz weder wahrsagen noch Kaffeesatz lesen. Was wir allerdings können: für Sie einen Blick in die «sozialversicherungsrechtliche» Zukunft werfen.

Vaterschaftsurlaub

Am 27. September 2020 hat das Schweizer Stimmvolk «Ja» zur Einführung des 14-tägigen Vaterschaftsurlaubs gesagt. Der Vaterschaftsurlaub sowie die Vaterschaftsentschädigung, die über die Erwerbsersatzordnung (EO) finanziert werden, treten am 1. Januar 2021 in Kraft.

Erwerbstätige Väter haben während der ersten sechs Monate nach Geburt des Kindes Anspruch auf zwei Wochen Vaterschaftsurlaub (maximal 14 Taggelder). Als Entschädigung für den Verdienstausfall erhalten Väter 80 % des durchschnittlichen AHV-pflichtigen Erwerbseinkommens vor der Geburt, höchstens aber 196 Franken pro Tag. Mehr zum Vaterschaftsurlaub erfahren Sie im Rechtsartikel von Gila Fröhlich sowie im Beitrag «Liebe Papis, nutzen Sie Ihren Vaterschaftsurlaub!» von Virginie Jaquet auf Apunto-Online.

Erhöhung EO-Beiträge der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden

Der EO-Lohnbeitrag steigt ab dem 1. Januar 2021 von 0,45% auf 0,5%. Somit erhöht sich der AHV/IV/EO-Beitragssatz von 10,55% auf 10,6%. Die Lohnbeiträge werden je zur Hälfte von den Arbeitnehmenden und Arbeitgebenden getragen.

Erhöhung der Renten

Die AHV- und IV-Renten werden per 1. Januar 2021 der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst. Die minimale AHV-/IV-Rente steigt von 1185 auf 1195 Franken pro Monat, die Maximalrente von 2370 auf 2390 Franken (Beträge bei voller Beitragsdauer).

Berufliche Vorsorge

Am 1. Januar 2021 tritt Art. 47a BVG in Kraft. Diese Gesetzesbestimmung ermöglicht es einer versicherten Person ab 58 Jahren, in der beruflichen Vorsorge weiterversichert zu bleiben, sofern das Arbeitsverhältnis vom Arbeitgeber aufgelöst wird.

In der obligatorischen beruflichen Vorsorge werden zudem per 1. Januar 2021 die Grenzbeträge angepasst: Der Koordinationsabzug wird von 24 885 auf 25 095 Franken erhöht und die Eintrittsschwelle (Mindestjahreslohn) steigt von 21 330 auf 21 510 Franken.

Betreuungsurlaub

Das neue Bundesgesetz über die Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenbetreuung sieht einen 14-wöchigen Betreuungsurlaub für Eltern von gesundheitlich schwer kranken oder verunfallten Kindern vor. Der Betreuungsurlaub und die während dieser Zeit entrichtete Betreuungsentschädigung, welche über die Erwerbsersatzordnung finanziert wird, treten per 1. Juli 2021 in Kraft.

Marilena Schioppetti, Rechtsanwältin Angestellte Schweiz

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