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Mitgliedschaft Angestellte Schweiz

Ziele der Angestellten Schweiz

  • Bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen
  • Permanente Arbeitsmarktfähigkeit erhalten
  • Aushandlung, Umsetzung und Überwachung der Gesamtarbeitsverträge

Attraktive Dienstleistungen

  • Rechtsberatung und Rechtsschutz
  • Starke Ermässigung bei aktuellen Schulungs- und Weiterbildungsangeboten
  • Prämienvergünstigungen bei Krankenkassen und Sachversicherungen

Mitgliederbeitrag

  • Einzelmitglieder aller Branchen, inkl. MEM-Branche ohne Solidaritätsausweis, bezahlen CHF 150.- pro Jahr.
    Einzelmitglieder der MEM-Branche mit Solidaritätsausweis bezahlen CHF 260.- pro Jahr. Nach Abgabe des Solidaritätsausweises erfolgt eine Rückvergütung von CHF 170.- (Rückerstattung-Solidaritätsausweis CHF 60.- und Zuwendung CHF 110.-). Der Netto-Beitrag beträgt CHF 150.-.
  • Pensionierte bezahlen Fr. 60.- pro Jahr. Dieser Betrag ist nur gültig für bestehende Mitgliedschaften, welche ohne Unterbruch als Mitgliedschaften für Pensionierte weitergeführt werden.
  • Auszubildende bis 26 Jahre bezahlen Fr. 30.- pro Jahr.
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  • teaser schmal rotharige

... für einen Mittelstand mit Zukunft

GAV MEM 2018

Der Ende Juni  2018 unterzeichnete neue Gesamtarbeitsvertrag für die Maschinenindustrie ist zukunftsweisend, weil er die aktuellen Herausforderungen in der Arbeitswelt anspricht, namentlich die Digitalisierung und den Fachkräftemangel. Der GAV bringt für die Angestellten deutliche Verbesserungen.

Mit dem neuen Vertragswerk erreichten die Angestellten Schweiz die gesteckten Ziele weitestgehend. Der GAV bringt den Angestellten verbesserte Arbeitsbedingungen und die Arbeitgeber müssen sich stärker für die Angestellten engagieren. Dabei kommt der innebetrieblichen Mitwirkung eine wichtigere Rolle zu - sie muss die neuen Möglichkeiten zur Diskussion bringen und einfordern. Die Errungenschaft der 40-Stunden-Woche konnte trotz massivem Druck der Arbeitgeber verteidigt werden. 

Eine Stärkung der Arbeitsmarktfähigkeit der MEM-Arbeitnehmenden steht im Zentrum des neuen GAV. Darum ist im Vertrag die Weiterbildung ein wichtiges Thema. Mit dem neuen Instrument MEM-Passerelle 4.0 wird dem Fachkräftemangel entgegen gewirkt, und gleichzeitig erhalten die Beschäftigten das Rüstzeug für die digitale Zukunft.

Auch bezüglich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie konnten Verbesserungën erreicht werden, ebenso für Frauen und ältere Mitarbeitende.

Damit sind die zentralen Ziele der Angestellten Schweiz erfüllt:

  • Stärkung der Arbeitsmarktfähigkeit der Angestellten
  • Wichtige Stellung der Weiterbildung
  • Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Verbesserung der Position der älteren Angestellten und der Frauen
  • Beibehaltung der Jahresarbeitszeit von 2080 Stunden (40-Stunden-Woche)
  • Stärkung der Arbeitnehmervertretung

 

Das ist neu im GAV

MEM-Passerelle 4.0

Die MEM-Passerelle 4.0 ist ein innovativer und in der Schweiz einzigartiger Ansatz. Ihr Ziel ist, neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. Die Passerelle soll Erwachsenen mit einer abgeschlossenen Erstausbildung eine Zweitausbildung in einem neuen oder stark veränderten Berufsumfeld ermöglichen. Sie soll Personen allen Alters zur Verfügung stehen, auch bisher ausserhalb der Branche Tätigen. Sie orientiert sich am dualen Bildungssystem und führt zu einem formalen Berufsabschluss auf Ebene Berufsbildung, höhere Berufsbildung oder Fachhochschule.

Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Angestellten können autonomer über ihre Arbeitszeit verfügen. Bei Familienpflichten sind vorübergehende Arbeitszeitrreduktionen möglich. Sitzungen in den Betrieben sollen zwischen 9 und 17 Uhr stattfinden. Weitere Massnahmen sind: Flexible Arbeitzeitmodelle wie die Jahresarbeitszeit, Teilzeit, Jobsharing oder Home Office; Unterstützung bei der Organisation der ausserfamiliären Kinderbetreuung.

Verbesserungen für Frauen

Für Frauen soll es attraktiver werden, in der MEM-Branche zu arbeiten - sie werden gezielt gefördert. Dazu dienen Bestimmungen für einen erleichterten Wiedereinstieg in das Berfusleben, die Ausschreibung von Vollzeitstellen mit einem möglichen Pensum von 80-100% sowie die oben aufgeführten Bestimmungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Mehr Schutz für ältere Angestellte

Ab 55 Jahren und 10 Dienstjahren gilt eine längere Kündigungsfrist. Die Fürsorgepflicht für ältere Mitarbeitende wurde erweitert. Die Unternehmen stellen älteren Arbeitnehmenden weiter Instrumente zur Verfügung wie Kurse mit altersspezifischen Aspekten, Stellenrotation oder -erweiterung, Fach- und Bogenkarrieren, Tandem-Modelle und Wissenstransfer.

Verbesserungen bei Mindestlöhnen

Bei den Mindestlöhnen gibt es einen automatischen Teuerungsausgleich. Die Mindestlöhne in der Region C (Jura, Tessin) werden stufenweise angepasst. Die Einhaltung der Mindestlöhne wird durch eine Revisionsgesellschaft geprüft.

Krisenartikel

Neu ist vor der Einführung von Massnahmen eine umfassende Dokumentation der Verbände zwingend. Die Arbeitnehmervertretung kann ein erstes Mal eine Wochenarbeitszeit für maximal 15 Monate um bis zu 5 Stunden erhöhen. Sie kann einmal - ohne Verbände - um maximal 9 Monate verlängern.

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