In ihrer gemeinsamen Pressemitteilung betonen die beiden Unternehmen, dass sie bis 2030 Einsparungen von über 400 Millionen Dollar anstreben und sich am Prinzip der Optimierung der Produktionskosten (lower-cost producer economics) orientieren wollen.
Angesichts dieser Ankündigungen erwarten die Beschäftigten in Basel, Monthey und Zug konkrete Garantien hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit, der Beibehaltung der Arbeitsbedingungen und der sozialen Verantwortung des Arbeitgebers im Falle von Umstrukturierungen.
Die Unternehmen betonen, dass durch den Zusammenschluss ein kombinierter Umsatz von 12,5 Milliarden Dollar erzielt werden kann. Der Zusammenschluss ruft somit nicht nur Besorgnis hervor. Wenn die Beschäftigten angemessen einbezogen werden und das neue Unternehmen Olinhuntsman in sein Personal investiert, ist das Potenzial in Bezug auf Qualität und Innovation beträchtlich.
Angestellte Schweiz fordert daher:
- Eine transparente und frühzeitige Kommunikation – Olin, Huntsman und ihre künftigen Vertreter müssen einen fruchtbaren Dialog mit den Beschäftigten, den Personalkommissionen und den Sozialpartnern führen.
- Die Garantie für die Beibehaltung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen, einschliesslich des Einheitsvertrags und des bisher geltenden Sozialplans.
- Eine Fusion, die zu erneuten Investitionen in die Schweizer Standorte führt: Die Qualität der Arbeitskräfte, ihr Innovationspotenzial und das Know-how der Standorte sind unübertroffen.
Kontakt
Pierre Derivaz
Rechtsanwalt, kollektives Arbeitsrecht und Sozialpartnerschaft
pierre.derivaz@angestellte.ch, +41 44 360 11 52
Laure Fasel
Kommunikation Angestellte Schweiz
laure.fasel@angestellte.ch, +41 44 360 11 28