KI – effiziente und gefügige Kollegin?
Bern, 19. Juni, 9 Uhr, in der neuen Festhalle: In diesem modernen und würdevollen Rahmen tauschen sich die Delegierten von Angestellte Schweiz bei einer Tasse Kaffee aus. Dann ist es an der Zeit, sich auf die Traktanden zu konzentrieren, das Geschäftsjahr 2025 nochmals Revue passieren zu lassen. Bei den Abstimmungen werden die Weichen für das neue Geschäftsjahr gestellt. Es ist jene verbindliche Arbeit, die einen Verband trägt.
11 Uhr: Ein Traktandum ragt heraus und zwar, wer künftig die Geschäftsstelle leiten wird. Per 1. August übernimmt Pierre Derivaz die operative Leitung. Er folgt auf Stefan Studer, der die Geschäftsstelle über Jahre mit Herzblut geprägt hat und im Oktober in den wohlverdienten Ruhestand tritt.
Ein Wechsel an der Spitze ist immer auch ein Moment des Innehaltens: ein Dank an das, was war, und ein Vertrauensvorschuss an das, was kommt. Die Delegierten verabschieden Stefan Studer mit grosser Wertschätzung und heissen seinen Nachfolger willkommen, der den eingeschlagenen Weg mit eigener Handschrift weiterführen wird.
13:30: Am Nachmittag schliesst sich der transfair-Personalverein dem Fest an. Eine Gelegenheit, die interne Veranstaltung zu einem offenen Ort des Austauschs zu machen.
Gerade in einer Arbeitswelt, die sich rasant verändert, gewinnt das gemeinsame Weiterdenken an Gewicht. Wer Perspektiven teilt, Netzwerke knüpft und Anliegen bündelt, steht am Ende stärker da als allein.
So wurde der Nachmittag zum Sinnbild dieses Tages: innen verlässlich, aussen offen und die Atmosphäre in der neuen Festhalle in Bern machte diese Kombination an der DV 2026 spürbar lebendig.